Solisten 2011|2012

Lisa Batiashvili
Tanja Ariane Baumgartner
Jean-Efflam Bavouzet
Joshua Bell
Maria Luigia Borsi
Evgeni Bozhanov
Lioba Braun
Pavol Breslik
Khatia Buniatishvili
Cameron Carpenter
Emmanuel Ceysson
Steve Davislim
Melanie Diener
Silke Evers
Gerald Finley
Sol Gabetta
Véronique Gens
Matthias Goerne
Werner Güra
Martin Helmchen
Steven Isserlis
Martina Janková
Liane Keegan
Daniela Koch
Anu Komsi
Patricia Kopatchinskaja
Jana Kurucová
Michail Lifits
Annette Markert
Thomas J. Mayer
Sabine Meyer
Truls Mørk
Sergei Nakariakov
Lothar Odinius
Hyeyoon Park
Pellegrini-Quartett
Marlis Petersen
Ewa Podleś
Renata Pokupić
Simona Šaturová
Roberto Scandiuzzi
Anne Schwanewilms
Hüseyin Sermet
Wolfgang Ablinger-Sperrhacke
Arabella Steinbacher
Heidi Stober
Nikolai Tokarev
Sandra Trattnigg
Jan Vogler
Nadine Weissmann
Ewa Wolak
Dominik Wörner
Martin Wuttke
Thomas Zehetmair
Tabea Zimmermann
Foto: Peter Ross
Konzert:
Cameron Carpenter wurde 1981 in Pennsylvania, USA, geboren. Mit elf Jahren führte er erstmals Bachs ›Wohltemperiertes Klavier‹ auf. Im selben Alter schrieb er bereits seine ersten Kompositionen. Neben seiner Mentorin Beth Etter zählten John Bertalot und James Litton zu seinen Lehrern. An der North Carolina School of the Arts studierte er Orgel bei John E. Mitchener sowie Komposition.
Von 2000 bis 2006 war er Student der Juilliard School New York. In diesen Jahren entstanden seine Tondichtung ›Child of Baghdad‹ für Orchester, Chor und Ondes Martenot wie auch seine ersten Werke für Orgel solo. Zudem bearbeitete er zahlreiche Klavierwerke von Komponisten wie Chopin, Godowsky, Ives, Liszt, Medtner, Rachmaninoff und Schumann für Orgel. Parallel zu seinen Studien an der Juilliard School erhielt er Klavierunterricht von Miles Fusco.
2006 begann Carpenter seine internationale Karriere, die ihn bislang in Konzerthäuser wie die Capella (St. Petersburg), die Davies Hall (San Francisco), das Leipziger Gewandhaus, die Londoner Royal Albert Hall, die Melbourne Town Hall sowie die Tchaikovsky Hall (Moskau) führte. Im Herbst 2010 war er an den Orgeln der Berliner Philharmonie, des Konzerthauses Dortmund, der Laeiszhalle Hamburg und der Philharmonie Luxemburg zu erleben. Gemeinsam mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen spielte er im Januar 2011 in der Kölner Philharmonie die Uraufführung seines Opus 3, ›Der Skandal‹ für Orgel und Orchester.
Für sein Album ›Revolutionary‹ wurde Cameron Carpenter als erster Organist überhaupt für einen ›Grammy Award‹ nominiert.
