Solisten 2012|2013

Ildar Abdrazakov
Leif Ove Andsnes
Anna Caterina Antonacci
Emanuel Ax
Vanessa Barkowski
Tzimon Barto
Alexandre Baty
Elsie Bedleem
Claire Booth
Sebastian Noack
Olga Borodina
Kornelia Brandkamp
Christine Brewer
Gautier Capuçon
Sasha Cooke
Imogen Cooper
Xavier de Maistre
Malena Ernman
Vadim Gluzman
Thomas Hecker
Steven Hough
Janine Jansen
Wladimir Kaminer
Simon Keenlyside
Jan Kobow
Patricia Kopatchinskaja
Sergej Krylov
Paolo Mendes
Lisa Milne
Annemarie Moorcroft
Daniel Müller-Schott
Alina Pogostkina
Nemanja Radulović
Andreas Sieling
Antoine Tamestit
Jean-Yves Thibaudet
Philippe Tondre
Jan Vogler
Carolin Widmann
Jörg Widmann
Joyce Yang
Tabea Zimmermann
Foto: Alexander Vasiljev
Der Bass Ildar Abdrazakov wurde 1976 im russischen Ufa geboren und studierte dort bei Milyausha Murtazina am Staatlichen Institut der Künste. Er war Erster Preisträger des Internationalen Glinka Gesangswettbewerbs 1997 sowie des Rimsky-Korsakov-Wettbewerbs 1998 und gewann 2000 den Internationalen Maria Callas Fernseh-Wettbewerb. 2001 gab er sein Debüt am Teatro alla Scala in Mailand, wo er in der Saison 2003|2004 in der Titelrolle von Rossinis ›Moses und Pharao‹ unter Riccardo Muti auch seinen weltweiten Durchbruch feierte. Seitdem singt er in den großen Opernhäusern wie der Metropolitan Opera New York, der San Francisco Opera und der Wiener Staatsoper, aber auch bei renommierten Festivals wie den Salzburger Festspielen. Er arbeitet mit vielen namhaften Dirigenten, Solisten und Orchestern zusammen, wie z. B. Riccardo Chailly, Valery Gergiev, der Accademia di Santa Cecilia unter der Leitung von Myung-Whun Chung, dem BBC Philharmonic Orchestra bei den Londoner ›Proms‹, dem Orchestre National de France und den Wiener Philharmonikern.
Ildar Abdrazakovs breites Repertoire reicht von Mozarts ›Figaro‹ über Rossinis ›Stabat Mater‹ bis hin zu Boitos ›Mefistofele‹. Seine CD-Einspielungen wurden unter Decca Records, EMI Classics und Chandos Records veröffentlicht. Für die Aufnahme von Verdis ›Messa da Requiem‹ mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Riccardo Muti wurde er 2011 mit dem ›Grammy Award‹ für das beste Klassik-Album des Jahres ausgezeichnet.
