Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

 
 

Dirigenten 2012|2013

  • Tugan Sokhiev | Chefdirigent und Künstlerischer Leiter
    Tugan Sokhiev
  • Martyn Brabbins
    Martyn Brabbins
  • James Conlon
    James Conlon
  • Sir Mark Elder
    Sir Mark Elder
  • Christoph Eschenbach
    Christoph Eschenbach
  • Lancelot Fuhry
    Lancelot Fuhry
  • Edward Gardner
    Edward Gardner
  • Hans Graf
    Hans Graf
  • Giancarlo Guerrero
    Giancarlo Guerrero
  • Pablo Heras-Casado
    Pablo Heras-Casado
  • Paavo Järvi
    Paavo Järvi
  • Kai-Uwe Jirka
    Kai-Uwe Jirka
  • Julian Kuerti
    Julian Kuerti
  • Brad Lubman
    Brad Lubman
  • Andrew Manze
    Andrew Manze
  • Kent Nagano
    Kent Nagano
  • Sir Roger Norrington
    Sir Roger Norrington
  • Gianandrea Noseda
    Gianandrea Noseda
  • Matthias Pintscher
    Matthias Pintscher
  • Lutz Rademacher
    Lutz Rademacher
  • Peter Ruzicka
    Peter Ruzicka
  • Clemens Schuldt
    Clemens Schuldt
  • Krzysztof Urbański
    Krzysztof Urbański
  • Jean-Christophe Spinosi
    Jean-Christophe Spinosi
  • Osmo Vänskä
    Osmo Vänskä
  • Lucas Vis
    Lucas Vis
  • Omer Meir Wellber
    Omer Meir Wellber
  • Ryan Wigglesworth
    Ryan Wigglesworth
  • Christian Zacharias
    Christian Zacharias
  • Johannes Zurl
    Johannes Zurl

Tugan Sokhiev | Chefdirigent und Künstlerischer Leiter

 

 
Tugan Sokhiev | Chefdirigent und Künstlerischer Leiter Foto: Urban Zintel

Tugan Sokhiev tritt mit Beginn der Saison 2012|2013 das Amt als siebter Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) an. Bereits seit 2008 ist der Nordossete Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Orchestre National du Capitole de Toulouse, zu dem er nach drei Jahren als Erster Gastdirigent berufen wurde. Auch mit dem Mariinsky-Theater in St. Petersburg und dem Londoner Philharmonia Orchestra verbindet ihn eine regelmäßige künstlerische Partnerschaft.

Darüber hinaus ist Tugan Sokhiev ein weltweit gefragter Gastdirigent führender Opernhäuser und Orchester. Sein Debüt am Pult der Berliner Philharmoniker 2010 führte unmittelbar zu Wiedereinladungen. Mit großem Erfolg debütierte er im Jahr zuvor bei den Wiener Philharmonikern. Weiterhin trat er in der jüngeren Vergangenheit mit dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Orchester der Fondazione Arturo Toscanini, Orquesta Nacional de España, den Symphonieorchestern in Bournemouth und Sydney, den Philharmonischen Orchestern in Montpellier, Moskau, München, Oslo, Rotterdam und Strasbourg, den Rundfunkorchestern in Frankfurt, Helsinki, Paris, Stockholm, Tokyo, Turin und Wien sowie mit dem Bayerischen Staatsorchester, dem Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam und im Rahmen der Konzertreihe der Mailänder Scala auf.

Mit dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem Philharmonia Orchestra und dem Mahler Chamber Orchestra gab Tugan Sokhiev zahlreiche vielbeachtete Gastspiele, u. a. in Frankreich, Deutschland, Österreich, Kroatien, Spanien, China, Japan, Südamerika und Russland. 2005 wählte ihn die Union der französischen Musikkritiker nach einem umjubelten Auftritt im Théâtre des Champs-Elysées zur »musikalischen Entdeckung des Jahres«. Seine ersten beiden Einspielungen für Naïve Classique – darunter Tschaikowskys Vierte Symphonie, Mussorgskys ›Bilder einer Ausstellung‹ und Prokofjews ›Peter und der Wolf‹ – erhielten hervorragende Rezensionen. Die Aufnahmen von Schostakowitschs ›Festlicher Overtüre‹ und Tschaikowskys Fünfter Symphonie wurden vom Magazin ›Gramophone‹ als ›Editor’s Choice‹ gewürdigt.

2002 gab Tugan Sokhiev sein Operndebüt in Großbritannien mit ›La Bohème‹ an der Welsh National Opera, zu deren Leitung er danach für ein Jahr berufen wurde. 2003 debütierte er mit der ›Eugen Onegin‹-Produktion des Mariinsky-Theaters an der Metropolitan Opera in New York. Außerdem dirigierte er 2004 erstmals beim Festival in Aix-en-Provence (›Die Liebe zu den drei Orangen‹), gefolgt von erfolgreichen Wiederaufnahmen in Luxemburg und am Teatro Real in Madrid. 2006 leitete er eine gefeierte Aufführung von ›Boris Godunow‹ an der Houston Grand Opera, am Mariinsky-Theater dirigierte er Produktionen von ›Der goldene Hahn‹, ›Iolanta‹, ›Samson und Delilah‹, ›Der feurige Engel‹ und ›Carmen‹ sowie am Théâtre du Capitole viel beachtete Aufführungen von ›Pique Dame‹, ›Iolanta‹ und ›Tosca‹. Produktionen von ›Pique Dame‹ und ›Boris Godunow‹ dirigierte er kürzlich an der Wiener Staatsoper.

Tugan Sokhiev wurde 1977 in Wladikawkas, der Hauptstadt Nordossetiens, geboren. Nach zwei Jahren Dirigierunterricht bei Anatoli Briskin begann er auf Rat und durch Vermittlung seines Lehrers bei Ilja Musin, der einst die Schule des Dirigierens in Russland begründet hatte, in St. Petersburg zu studieren.


April 2012