Pressemitteilungen der Saison 2007|2008
Von kleinen Menschen und großen Maschinen
Bundespräsident Horst Köhler besucht ›Casual Concert‹ unter Ingo Metzmacher
»Höchste Konzentration und Hingabe«
Das ›Te Deum‹ von Walter Braunfels – Das »Schönste und Offenste«
Von einsamen Inseln, unverwüstlichen Wüstlingen und wahrer Freundschaft
›Klassik im Grünen‹ mit Musikern des DSO Berlin
DSO-Konzerte mit Blomstedt verlegt in den Großen Sendesaal des RBB
Herbert Blomstedt dirigiert das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin
Vadim Repin interpretiert Prokofjews Erstes Violinkonzert
Sir Roger Norrington dirigiert Werke von erhabener Größe
Andrew Manze dirigiert das DSO Berlin in Haydns ›Jahreszeiten‹
Von skythischer Wildheit und klangfarbenen Bögen
Spielfreude, Eleganz und Leidenschaft - Debüt im ›Deutschlandradio Kultur‹
Saraste dirigiert Auftragswerk des DSO von Kaija Saariaho
Bach und Messiaen – Musikalische Glaubensbekenntnisse
Matthias Goerne sagt Liederabend am Mo., 10. März 2008 im Kammermusiksaal der Philharmonie ab
Ingo Metzmacher und Matthias Goerne im Kammer- und Symphoniekonzert
Hélène Grimaud interpretiert das Klavierkonzert in G-Dur von Maurice Ravel
Von kleinen Menschen und großen Maschinen
Kooperationspartner des DSO Berlin gewinnt Preis beim Wettbewerb KINDER ZUM OLYMP!
Berlin, 01.07.2008 [DSO] Für das Projekt ›Maschinenmusik‹, welches im Rahmen der Bildungsarbeit des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin erarbeitet und mit dem Orchester aufgeführt wurde, erhält die Humboldthain-Grundschule einen Preis beim Wettbewerb KINDER ZUM OLYMP! ›Schulen kooperieren mit Kultur‹.
Zum vierten Mal werden in diesem Jahr die Preise des Wettbewerbs Kinder zum Olymp! ›Schulen kooperieren mit Kultur‹ verliehen. Zu den 30 Preisträgern gehört das Projekt ›Maschinenmusik‹ der Humboldthain-Grundschule. Auf Initiative von Musiklehrer Christoph Riggert wurde dieses im Rahmen der Bildungsarbeit des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin erarbeitet und mit dem Orchester aufgeführt.
In diesem fächerübergreifenden Projekt sollten den rund 60 beteiligten Schülern aus Berlin-Wedding die historischen Dimensionen der Industriegesellschaft sowie ihr Einfluss auf die Musik und Kunst im 20. Jahrhundert vermittelt werden. Den Ausgangspunkt bildete das Orchesterstück ›Die Eisengießerei‹ des russischen Komponisten Alexander Mossolow von 1929. In einzelnen Kleingruppen wurden neue Rhythmusstimmen zur Originalmusik hinzugefügt, eine Choreographie erarbeitet sowie ein Bühnenbild und Kostüme entworfen. Darüber hinaus wurde der historische und soziale Hintergrund der Industrialisierung auf Schautafeln, die bei dem Konzert präsentiert wurden, entwickelt. Zur Aufführung kam das Projekt am 11. März 2007 im Rahmen der Reihe der Kulturradio-Kinderkonzerte unter dem Motto ›Takt der Technik‹ mit dem Deutschen Symphonie-Orchester unter Leitung von Ekhardt Wycik.
Über 1000 allgemeinbildende Schulen aus allen Bundesländern haben sich an dem bundesweiten Kinder zum Olymp! Wettbewerb ›Schulen kooperieren mit Kultur‹ 2007|2008 der Kulturstiftung der Länder in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bank Stiftung beteiligt, den die Kulturstiftung der Länder in Zusammenarbeit mit der Deutsche Bank Stiftung auslobt. Der Wettbewerb unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler entwickelt zusammen mit innovativen Kooperationspartnern aus der Kultur Ideen, um gemeinsam das in den Schulen oft vernachlässigte musische Angebot zu verstärken. Sieben Jurys in den Sparten Bildende Kunst, Architektur und Kulturgeschichte, Film und Neue Medien, Literatur, Musik, Musiktheater, Tanz und Theater wählten unter den fast 400 Teilnehmern der Endrunde die besten Beispiele dafür aus, wie Schule und Kultur innovativ und nachhaltig zusammen arbeiten können.
Die Preisverleihung findet am 19. September 2008 um 12 Uhr im Theatersaal des Hauses der Kulturen der Welt statt.
Ansprechpartner:
Benjamin Dries
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel +49 (0) 30 20 29 87 535
Fax +49 (0) 30 20 29 87 539
Email presse@dso-berlin.de
PM_KINDER-ZUM-OLYMP.pdf
(58KB)
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin von Initiative ›Deutschland – Land der Ideen‹ in Anwesenheit des Bundespräsidenten gewürdigt
Saisonabschluss unter Ingo Metzmacher ein voller Erfolg
Berlin, 24.06.2008 [DSO] Im Rahmen des saisonbeschließenden ›Casual Concerts‹ unter Chefdirigent Ingo Metzmacher würdigte die Standortinitiative ›Deutschland - Land der Ideen‹ das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin als herausragenden Kulturbotschafter im In- und Ausland. Unter den Konzertbesuchern im ausverkauften Großen Saal der Berliner Philharmonie befanden sich auch Bundespräsident Horst Köhler mit seiner Frau.
In Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler würdigte am gestrigen Abend die Initiative ›Deutschland – Land der Ideen‹ das »kulturverbindende Engagement des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin als nationaler und internationaler Botschafter der klassischen Musik«. Im Rahmen des Saisonabschlusskonzerts nahmen Chefdirigent Ingo Metzmacher und Orchestervorstand Heinz Radzischewski stellvertretend für das Orchester die Ehrung von Dr. Karl Hans Arnold, Mitglied des Präsidiums der Initiative und Vertreter des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, entgegen.
›Deutschland – Land der Ideen‹ ist die gemeinsame Standortinitiative von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Schirmherr der Initiative ist Bundespräsident Horst Köhler. Die Kernbotschaft aller Aktivitäten im Rahmen der Standortinitiative lautet »Deutschland ist führend durch Innovation«. Mit schöpferischer Leidenschaft und visionärem Denken gestaltet das Deutsche Symphonie-Orchester Berlins seit Jahrzehnten die Kulturlandschaft Deutschlands entscheidend mit. Ein Beispiel hierfür ist die mit der Saison 2007|08 etablierte Konzertreihe der ›Casual Concerts‹.
Im ausverkauften Großen Saal der Berliner Philharmonie beschloss das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin am Montag Abend unter großem Beifall mit einem ›Casual Concert‹ die erste Saison unter seinem neuen Chefdirigenten. Entsprechend der Idee des durch Ingo Metzmacher neu eingeführten Konzertformats erschienen Orchester, Dirigent und Publikum in legerer Abendgarderobe. Auch das Staatsoberhaupt verzichtete auf die ansonsten obligatorische Krawatte. In der kommenden Saison werden die von Metzmacher dirigierten und moderierten ›Casual Concerts‹ aufgrund der breiten positiven Resonanz mit weiteren drei Konzerten fortgesetzt.
Bundespräsident Horst Köhler besucht ›Casual Concert‹ unter Ingo Metzmacher
Die Initiative ›Deutschland – Land der Ideen‹ würdigt das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin
Berlin, 13.06.2008 [DSO] Im Symphoniekonzert am 20. Juni, um 20.00 Uhr und als ›Casual Concert‹ am 23. Juni, um 20.30 Uhr erklingt Mendelssohns Bühnenmusik ›Ein Sommernachtstraum‹. In Anwesenheit des Bundespräsidenten Horst Köhler dirigiert Ingo Metzmacher mit dem ›Casual Concert‹ das letzte Konzert seiner ersten Saison als Chefdirigent des DSO Berlin. Außerdem würdigt in diesem Rahmen die Initiative ›Deutschland – Land der Ideen‹ das DSO Berlin als nationaler und internationaler Botschafter der klassischen Musik.
›Ein Sommernachtstraum‹ – gleich mehrfach erklingt die Bühnenmusik von Felix Mendelssohn Bartholdy zu William Shakespeares Komödie: im Symphoniekonzert am 20. Juni, um 20.00 Uhr und als ›Casual Concert‹ am 23. Juni, um 20.30 Uhr. In Anwesenheit des Bundespräsidenten Horst Köhler dirigiert Ingo Metzmacher mit dem ›Casual Concert‹ das letzte Konzert seiner ersten Saison als Chefdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Solisten beider Konzerte sind Miah Persson (Sopran), Jossie Pérez (Mezzosopran), Salome Kammer (Erzählerin) und die Damen des Ernst Senff Chors Berlin.
Im Symphoniekonzert am 20. Juni, das die Themenreihe ›Von deutscher Seele‹ beschließt, wird Mendelssohns Sommernachtstraum-Musik um zwei weitere, thematisch verwandte Werke ergänzt: die ›Oberon‹-Ouvertüre von Carl Maria von Weber sowie die Symphonie Nr. 8 von Hans Werner Henze.
Das ›Casual Concert‹ am 23. Juni nimmt die Initiative ›Deutschland – Land der Ideen‹ zum Anlass, das Engagement des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, stellvertretend für andere Kulturinstitutionen, als nationaler und internationaler Botschafter der klassischen Musik zu würdigen. Das DSO wie auch die Initiative verfolgen das Ziel, den Fortschritt hierzulande mit schöpferischer Leidenschaft und visionärem Denken zu gestalten.
Mit ›Casual Concerts‹ hat Ingo Metzmacher in seiner ersten Saison ein neues Konzertformat eingeführt, das sich beim DSO schnell etablierte. Zu den Besonderheiten dieser etwas anderen Konzerte, zu denen alle Beteiligten in legerer Abendgarderobe erscheinen, gehört neben dem Einheitspreis (15 €, erm. 10 €) und freier Platzwahl die persönliche Ansprache des Publikums durch den Chefdirigenten. Unterhaltsam-informativ moderiert Ingo Metzmacher durch das Konzertprogramm und weckt das Interesse für die Musikwerke. Im Anschluss an das Konzert lädt der Chefdirigent in die After-Concert-Lounge in den nahegelegenen Club ›40seconds‹ ein. Er selbst wird sich hier am 23. Juni den Gästen als Pianist präsentieren und begleitet die Sängerin Salome Kammer in Cabaret-Liedern.
Karten sind erhältlich beim DSO-Besucherservice unter Tel 030. 20 29 87 11 oder unter tickets@dso-berlin.de und an der Abendkasse.
Pressekarten bestellen Sie bitte unter Tel 030. 20 29 87 535.
PM_Sommernachtstraum.pdf
(37KB)
»Höchste Konzentration und Hingabe«
Janine Jansen debütiert mit Brittens Violinkonzert beim DSO Berlin
Berlin, 06.06.2008 [DSO] Am 14. Juni, um 20 Uhr debütiert die Geigerin Janine Jansen beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Sylvain Cambreling mit Brittens Violinkonzert. Auf dem Programm steht außerdem Brittens Bearbeitung des zweiten Satzes von Mahlers Dritter Symphonie sowie die Vierte Symphonie von Schumann.
Am 14. Juni, um 20 Uhr debütiert die international gefeierte Geigerin Janine Jansen beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Sylvain Cambreling. Sie interpretiert das selten aufgeführte Violinkonzert von Benjamin Britten im erst kürzlich durch das Orchester wiedereröffneten Großen Saal der Philharmonie.
Der große Geiger des 20. Jahrhunderts, Jascha Heifetz, bezeichnete Brittens Violinkonzert einst als »unspielbar«. Die junge niederländische Violinistin spricht dagegen respektvoll von »einer wahnsinnig kraftvollen und intensiven Komposition, einem energischen Stück, technisch anspruchsvoll, das in jedem Moment höchste Konzentration und Hingabe erfordert«. Brittens eigene Lebenssituation der Entstehungsjahre 1938|39 kommt hierin zum Ausdruck. Nach Amerika wanderte er aus, um so dem ihm unerträglich werdenden Faschismus in Europa zu entfliehen. Innere Zerrissenheit und große Sehnsucht prägen seine Komposition.
Dem Solokonzert steht ein weiteres Werk Brittens gegenüber: »What the Wild Flowers Tell Me« – eine Bearbeitung für kleines Orchester des zweiten, des Menuett-Satzes »Was mir die Blumen auf der Wiese erzählen« aus Mahlers Dritter Symphonie.
In der zweiten Konzerthälfte erklingt Schumanns erzählerische Vierte Symphonie. Die ursprünglich als Zweite 1841 konzipierte, später aber von Schumann überarbeitete und neu instrumentierte Symphonie erklingt hier in ihrer ersten, eher selten gespielten Fassung. Ein großer Verfechter dieser frühen Version war unter anderem Johannes Brahms, der ihre »schöne, freie und anmutige Bewegung« der »Schwerfälligkeit« der späteren Überarbeitung entschieden vorzog. Schumann verfolgt in dieser Symphonie eine durch und durch »poetische Idee«. Der Tondichtung nahe stehend gehen ihre vier thematisch eng verknüpften Sätze ineinander über.
Karten von 15 € bis 58 € sind erhältlich beim DSO-Besucherservice unter Tel 030. 20 29 87 11 oder unter tickets@dso-berlin.de und an der Abendkasse Pressekarten bestellen Sie bitte unter Tel 030. 20 29 87 535
PM_Cambreling.pdf
(34KB)
Das ›Te Deum‹ von Walter Braunfels – Das »Schönste und Offenste«
Manfred Honeck dirigiert das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin
Berlin, 30.05.2008 [DSO] Manfred Honeck dirigiert beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin das selten zu hörende, monumentale Chorwerk ›Te Deum‹ von Walter Braunfels. Als Solisten treten Michaela Kaune (Sopran) und Kurt Streit (Tenor) auf. Es singt der Rundfunkchor Berlin (Einstudierung Robin Gritton).
Vom »größten Erfolg, den je eine Uraufführung in Köln hatte«, schwärmte Anfang März 1922 ein Kritiker. Wilhelm Furtwängler sprach vom »Schönsten und Offensten«, was der vierzigjährige Walter Braunfels bis dahin geschrieben habe. Manfred Honeck lehnt die Präsentation des ›Te Deum‹ am Sonntag, den 8. Juni um 20 Uhr an diese erfolgreiche Uraufführung an, indem er die originäre Konstellation der Komponisten wieder aufgreift: Neben Braunfels erklingt Mozart. Das DSO spielt zusammen mit dem Rundfunkchor Berlin (Einstudierung Robin Gritton). Als Solisten treten Michaela Kaune (Sopran) und Kurt Streit (Tenor) auf.
Braunfels’ ›Te Deum‹ ist nicht nur im eigentlichen Sinne als deutsche Übersetzung der mittelalterlichen Dichtung ein ›Großer Lobgesang‹, sondern auch in kompositionstechnischer Hinsicht. Monumental und mit harmonisch reicher und farbiger Tonsprache komponierte es Braunfels als das Bekenntniswerk eines Katholiken aus jüdischem Hause. Nach seiner Kölner Uraufführung fand das ›Te Deum‹ rasch Verbreitung. Es erlebte in elf Jahren mehr als fünfzig Aufführungen, für ein chorisch so herausforderndes Werk eine außergewöhnlich hohe Zahl. 1933 wurde es von den Konzertprogrammen in Deutschland entfernt. Die Nationalsozialisten entließen Braunfels als Rektor der Kölner Musikhochschule und Verboten die Aufführung seiner Werke. Braunfels’ Erfolg riss jäh ab und auch die Wiederaufnahme im August 1948 durch Günter Wand konnte keine Renaissance seiner Werke einleiten. . Bis heute ist es um den einst sehr erfolgreichen Komponisten noch vergleichsweise ruhig. Vereinzelt jedoch entdecken Dirigenten, Bühnen und Konzerthäuser die musikalische Qualität seiner Werke wieder. So setzt sich auch Manfred Honeck für Braunfels und im Besonderen für sein ›Te Deum‹ ein.
In der ersten Hälfte des Konzerts in der Berliner Philharmonie erklingt Mozarts ›Prager‹ Symphonie. Mozart hat mit diesem Werk die Meisterschaft in seinem symphonischen Schaffen erreicht. In der ›Prager‹ mischt sich ein sehr ernster Grundton mit überschwänglicher Lebenslust, die besonders im triumphierenden Finale hervortritt. Die Nähe zur wenig später entstandenen Oper ›Don Giovanni‹ ist unverkennbar.
Karten von 15 € bis 58 € sind erhältlich beim DSO-Besucherservice unter Tel 030. 20 29 87 11 oder unter tickets@dso-berlin.de und an der Abendkasse Pressekarten bestellen Sie bitte unter Tel 030. 20 29 87 535
PM_Honeck.pdf
(74KB)
Von einsamen Inseln, unverwüstlichen Wüstlingen und wahrer Freundschaft
›Debüt im Deutschlandradio Kultur‹ mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin
Berlin, 27.05.2008 [DSO] Zusammen mit dem DSO Berlin sind am 2. Juni im Rahmen der Reihe ›Debüt im Deutschlandradio‹ der Dirigent Juraj Valčuha, die Violin-Solistin Sophia Jaffé, der Cellist Guy Johnston und Klarinettistin Shirley Brill zu erleben. Auf dem Programm stehen Mendelssohns ›Hebriden‹-Ouvertüre, Brahms' Doppelkonzert, Webers Erstes Klarinettenkonzert und Strauss' Tondichtung ›Don Juan‹.
Am 2. Juni, um 20 Uhr werden in der wiedereröffneten Philharmonie im Rahmen der traditionsreichen Konzertreihe ›Debüt im Deutschlandradio Kultur‹ herausragende junge Interpreten im Zusammenspiel mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin zu erleben sein: der slowakische Dirigent Juraj Valčuha, die in Berlin geborene Violin-Solistin Sophia Jaffé, der britische Cellist Guy Johnston und Klarinettistin Shirley Brill, Israel. Sie stellen sich einem ambitionierten Programm.
Die am Meer gelegene Fingalshöhle inspirierte Mendelssohn zu seiner Konzertouvertüre ›Die Hebriden‹, als er diese 1829 auf den Inseln vor der schottischen Küste besuchte. Die Rauheit, Größe und Erhabenheit der Natur hatte es dem großstädtischen Komponisten und weitgereisten Musiker angetan. Mendelssohns »einsame Insel« – so der Arbeitstitel – bedurfte mehrerer Umarbeitungen, ehe sie so richtig nach »Thran und Möven und Laberdan« schmecken sollte.
Nicht schwärmerischem Naturerlebnis, wohl aber gleichfalls jugendlichem Schaffensdrang entsprang hundert Jahre nach Mozarts ›Don Giovanni‹ Richard Strauss’ anspruchsvolle Tondichtung zum gleichen Thema. ›Don Juan‹, kraftstrotzend und in glutvoller Üppigkeit charakterisiert das symphonische Werk in jugendlicher Unbekümmertheit den Helden, die Ziele seiner Begierden und alle dazwischen liegenden Seelenzustände.
Zur selben Zeit entstanden, doch ganz und gar kein Jugendwerk ist das Doppelkonzert für Violine und Violoncello von Johannes Brahms, das dieser für seinen einst so engen Freund, dem Geiger Joseph Joachim, als Versöhnungsgeste schrieb. Es ist ein ungewöhnlich demokratisches Werk, das beide Solisten aufs Engste miteinander und mit dem Orchestersatz verwebt.
Eine Freundschaft begründete auch das weitere Solokonzert des Debüt-Abends, das Klarinettenkonzert Nr. 1 in f-Moll von Carl Maria von Weber. Im Winter 1810 lernte der Komponist den Ausnahme-Klarinettisten Joseph Baermann kennen, schloss Freundschaft mit ihm, und so wurde das Jahr 1811 für ihn ein Jahr der Klarinette. In kurzer Aufeinanderfolge entstanden nicht nur das Concertino für Klarinette, sondern auch seine beiden Klarinettenkonzerte. Vor allem das brillante Rondo seines Ersten Klarinettenkonzerts verlangt dem Solisten höchste Flexibilität und Spielkunst ab.
Karten von 15 € bis 58 € sind erhältlich beim DSO-Besucherservice unter Tel 030. 20 29 87 11 oder unter tickets@dso-berlin.de und an der Abendkasse Pressekarten bestellen Sie bitte unter Tel 030. 20 29 87 535
PM_Debuet_Valcuha.pdf
(48KB)
›Klassik im Grünen‹ mit Musikern des DSO Berlin
Drei Kammerkonzerte im Botanischen Garten
Berlin, 23.05.2008 [DSO] Wieder drei Kammerkonzerte im Botanischen Garten werden Musiker und Ensembles des DSO Berlin unter dem Motto ›Klassik im Grünen‹ von Mai bis Juli bestreiten.
Ende Mai wird die Sommersaison der DSO-Kammermusik eingeläutet. Die Reihe ›Klassik im Grünen‹ entführt auch dieses Jahr wieder in eine einzigartige Naturatmosphäre. Von Mai bis Juli werden drei Konzerte verschiedener Ensembles des Orchesters im Botanischen Garten zu erleben sein, bei gutem Wetter im Grünen unter freiem Himmel, bei Regen im Neuen Glashaus.
Eröffnet wird die Kammermusikreihe am 30. Mai mit zwei Kompositionen für Streicherensemble. Fünf Musiker des DSO präsentieren Mozarts Streichquintett in C-Dur und das Streichquintett in G-Dur von Brahms.
Das Ensemble Farou Berlin spielt Ende Juni neben der ›Petit Suite‹ von Debussy Werke der weniger bekannten Komponisten Taffanel, Pierné und Foerster. Das 2005 von Musikern des DSO gegründete Ensemble widmet sich regelmäßig dem reichhaltigen Repertoire für klassisches Holzbläserquintett in der Besetzung Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott, so auch an diesem 27. Juni im Botanischen Garten.
Den Abschluss von ›Klassik im Grünen‹ bildet am 11. Juli ein abwechslungsreiches und ungewöhnliches Programm interpretiert von fünf Blechbläsern des DSO. Sie spielen Arrangements der Werke von Händel, Vivaldi, Strayhorn, Grieg, Stevens und Morton. Verbindendes Element der hier vertretenen, ganz und gar unterschiedlichen Stile und Epochen ist das Motto ›Frühling, Sommer, Herbst und Tod‹.
Karten zu 13 € sind erhältlich beim DSO-Besucherservice unter Tel. 030. 20 29 87 11 oder unter tickets@dso-berlin.de und an der Abendkasse Pressekarten bestellen Sie bitte direkt beim Botanischen Garten unter Tel. 030. 838 501 26.
PMKlassik_im_Grnen.pdf
(36KB)
DSO-Konzerte mit Blomstedt verlegt in den Großen Sendesaal des RBB
Brand in der Philharmonie zwingt zur Verlegung der Konzerte am 25.|26. Mai
Berlin, 21.05.2008 [DSO] Aufgrund des gestrigen Philharmonie-Brands finden die kommenden DSO-Konzerte am 25.|26. Mai im Großen Sendesaal des RBB im Haus des Rundfunks statt.
Die geplanten Konzerte des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin unter Herbert Blomstedt am So.|Mo., den 25. | 26. Mai finden statt, werden aber aufgrund des gestrigen Brands in der Philharmonie in den Großen Sendesaal des RBB im Haus des Rundfunks in der Masurenallee 8-14 verlegt. Alle Eintrittskarten behalten Ihre Gültigkeit. Um frühzeitiges Erscheinen zur Platzierung wird gebeten. Die Konzerte sind zu beiden Terminen ausverkauft. Die Einführungsveranstaltungen mit Habakuk Traber müssen aus logistischen Gründen leider entfallen.
PM_VerlegungBlomstedt.pdf
(31KB)
Herbert Blomstedt dirigiert das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin
Berwalds einzigartige Dritte und Bruckners kühne Neunte Symphonie
Berlin, 16.05.2008 [DSO] Herbert Blomstedt stellt in seinen Konzerten mit dem DSO Berlin am 25.|26. Mai Bruckners Neunte Symphonie der selten gespielten ›Sinfonie singulière‹ von Franz Berwald gegenüber.
Herbert Blomstedt, schwedisch-amerikanischer Maestro und weltweit gefragter Gastdirigent, stellt in seinen Konzerten mit dem DSO Berlin am 25.|26. Mai Bruckners harmonisch kühne Neunte Symphonie der selten gespielten ›Sinfonie singulière‹ von Franz Berwald gegenüber. Die innere Beziehung zwischen beiden Werken aufzuzeigen, ist Anliegen von Ensemble und Dirigent.
Zu Lebzeiten vom konservativen schwedischen Publikum geschnitten und lange Zeit in Vergessenheit geraten, war Franz Berwald doch einer der bedeutendsten Komponisten Schwedens des 19. Jahrhunderts. Aufgrund seiner gewagten harmonischen Ideen fand der Zeitgenosse Schuberts und Berlioz’ erst sehr spät Akzeptanz in seiner konservativen Heimat. Zwischenzeitlich kehrte er der erlittenen Enttäuschungen wegen seiner Heimat den Rücken, lebte ab 1829 bis 1841 für einige Jahre in Berlin, siedelte schließlich nach Wien über und kehrte erst in den 1840er Jahren vollständig nach Schweden zurück. In Stockholm schrieb er 1845 seine der Wiener Klassik nahe stehende ›Sinfonie singulière‹. Diese bricht durch einen bis dato unkonventionellen Eingriff mit dem tradierten Formkonzept: das Scherzo integriert der Komponist als Mittelteil in den Adagio-Rahmen des zweiten, des Mittel-Satzes, und schafft damit eine Symmetrie, die in der motivischen Verklammerung des ersten und dritten Satzes ihre Entsprechung findet.
Obgleich Bruckner lange Zeit um einen vierten Satz seiner letzten Symphonie rang, blieb dieser aus. Berwalds Dritte Symphonie und Bruckners Neunte stehen sich in etlichen Parametern nahe, nicht nur in dem äußeren Merkmal der Dreisätzigkeit, sondern ebenso in der Art, wie Klänge und Spannungen aufgetürmt und gegensätzliche Abschnitte aneinander geschnitten werden. Vor allem aber berühren sie sich durch die Kunst, Musik einerseits wie Architektur, andererseits wie ein flüchtiges Zeitereignis wirken zu lassen.
Karten von 15 € bis 58 € sind erhältlich beim DSO-Besucherservice unter Tel 030. 20 29 87 11 oder unter tickets@dso-berlin.de und an der Abendkasse Pressekarten bestellen Sie bitte unter Tel 030. 20 29 87 535
PM_Blomstedt.pdf
(34KB)
Vadim Repin interpretiert Prokofjews Erstes Violinkonzert
Dirigent Stéphane Denève debütiert beim DSO Berlin
Berlin, 02.05.2008 [DSO] Mit einem französisch-russischen Programm debütiert am 11. Mai Stéphane Denève beim DSO Berlin. Der Franzose dirigiert Ravels Suite ›Ma Mère L’Oye‹, Tschaikowskys Vierte Symphonie und Prokofjews Violinkonzert Nr. 1 D-Dur. Solist ist Vadim Repin, einst jüngster Preisträger des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs in Brüssel.
Mit einem französisch-russischen Programm debütiert am 11. Mai der Music Director des Scottish National Orchestra, Stéphane Denève, beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Der Franzose, einst Assistent von George Solti, Georges Prêtre und Seiji Ozawa, dirigiert Ravels Suite ›Ma Mère L’Oye‹, Tschaikowskys Vierte Symphonie und Prokofjews Violinkonzert Nr. 1 D-Dur. Solist ist der 1971 in Sibirien geborene Ausnahmegeiger Vadim Repin, einst jüngster Preisträger des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs in Brüssel.
›Meine Mutter Gans‹ - mit diesem Titel überschrieb Ravel die Suite, die er 1908-10 für Klavier komponierte und die 1912 für einen großen Orchesterapparat zur Ballettmusik umgearbeitet im Théâtre des Arts, Paris, uraufgeführt wurde. Sie nimmt in ihren fünf Sätzen Bezug auf die gleichnamige, französische Märchensammlung von Charles Perrault. Von Dornröschen, dem Däumling oder auch von Laideronette, der Kaiserin der Pagoden, fabuliert die Suite.
Phantasievoll vielschichtig ist auch Prokofjews Violinkonzert. Darin beweist sich der junge Komponist als musikalischer Lyriker und als ein Meister der Virtuosität. Doch nicht allein das. Im zweiten und dritten Satz bricht das Konzert unerwartet in ausgesprochen wilde Passagen aus. Prokofjew stellt die klassischen Tempo-Verhältnisse auf den Kopf. Die tradierte Satzfolge schnell-langsam-schnell kehrt er um: zwei zunächst ruhige Sätze rahmen ein wirbelndes Scherzo. Das Violinkonzert verlangt hierin vom Solisten nicht nur ein Höchstmaß an Geläufigkeit, sondern gleichermaßen die Fähigkeit zu emotionalen Wechseln.
Tschaikowskys Vierte Symphonie ist ebenso hoch emotional. Eröffnet wird sie durch das bekannte ›Schicksalsmotiv‹, das machtvoll in den Hörnern und Fagotten tönt und die Begegnung Tschaikowskys mit Wagners Musik offenlegt. Einem Drama gleich entwickelt sich die Symphonie, schwebt zwischen Gefühlszuständen von Freude bis Schmerz. »Die Vierte Symphonie ist meinem Wesen entsprungen und mit echter Inspiration vom Beginn bis zum Ende geschrieben, mit Liebe und glühender Begeisterung, es ist darin kein Strich, der nicht meinen aufrichtigsten Gefühlen entstammt«, schrieb der Komponist nach Vollendung an seine große Förderin Nadeshda von Meck.
PM_Deneve.pdf
(35KB)
Sir Roger Norrington dirigiert Werke von erhabener Größe
Emanuel Ax interpretiert Beethovens Fünftes Klavierkonzert
Berlin, 23.04.2008 [DSO] Sir Roger Norrington dirigiert am 1.|2. Mai die Vaughan Williams Fünfte Symphonie und das Fünfte Klavierkonzert Ludwig van Beethovens. Klaviersolist ist Emanuel Ax, Gewinner des Arthur-Rubinstein-Wettbewerbs und Preisträger des Avery Fisher Award.
Sir Roger Norrington dirigiert am 1.|2. Mai beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin zwei kontrastierende Kompositionen der großen Form: die Fünfte Symphonie des Engländers Ralph Vaughan Williams und das Fünfte Klavierkonzert Ludwig van Beethovens. Klaviersolist ist Emanuel Ax, Gewinner des Arthur-Rubinstein-Wettbewerbs und Preisträger des Avery Fisher Award. In der Saison 2005|06 war er ›Pianist in Residence‹ bei den Berliner Philharmonikern. Vaughan Williams komponierte mit seiner Fünften Symphonie ein Werk, das seine Größe in visionären Passagen gewinnt, einen lyrischen Ton anschlägt. Als Schüler Ravels lernte der britische Zeitgenosse von Alexander Zemlinsky, Alexander Skrjabin, Max Reger und Arnold Schönberg die Kunst intensiver Farbgebung durch Harmonik und Instrumentation. An Bach ist die kunstvolle Verflechtung der Stimmen geschult. Seine englische Tradition äußert sich in Eigenarten der Themenformulierung und der Dramaturgie. Die Symphonie endet mit einem »Schlusschor ohne Worte«, verhalten, nicht triumphal. Dagegen schrieb Beethoven mit seinem Fünften Klavierkonzert ein heroisches Werk. Nicht zufällig steht es in Es-Dur, in derselben Tonart wie seine ›Eroica‹. In dem »großen Klavierkonzert« beschränkt sich Beethoven jedoch nicht auf einen gewaltigen Gestus, sondern es lebt aus der Spannung zwischen energischen und innigen Passagen. In seinem letzten, dem vielleicht bedeutendsten Klavierkonzert fordert Beethoven den Solisten durch alle nur denkbaren pianistisch-technischen Ansprüche seines komplexen Komponierens.
Karten von 15 € bis 58 € sind erhältlich beim DSO-Besucherservice unter Tel 030. 20 29 87 11 oder unter tickets@dso-berlin.de und an der Abendkasse Pressekarten bestellen Sie bitte unter Tel 030. 20 29 87 535
PM_Norrington.pdf
(34KB)
Andrew Manze dirigiert das DSO Berlin in Haydns ›Jahreszeiten‹
Sally Matthews, Kobie van Rensburg, Nikolay Borchev und der RIAS Kammerchor übernehmen Gesangspartien
Berlin, 11.04.2008 [DSO] Am 19.|20. April dirgiert Andrew Manze, britischer Dirigent und Spezialist historisch-informierter Aufführungspraxis, Haydns großes Oratorium ›Die Jahreszeiten‹. Vokalsolisten sind Sally Matthews, Kobie van Rensburg und Nikolay Borchev. Der RIAS Kammerchor übernimmt die Chorpartien.
Der anerkannte Deuter historischer Aufführungspraxis, Andrew Manze, dirigiert am 19.|20. April um jeweils 20 Uhr Joseph Haydns Oratorium über die Schönheit der Schöpfung, so wie sie im Kreislauf des Jahres zu erkennen ist: ›Die Jahreszeiten‹. Vokalsolisten sind Sally Matthews (Hanne|Sopran), Kobie van Rensburg (Lukas|Tenor) und Nikolay Borchev (Simon|Bass). Mit dem RIAS Kammerchor übernimmt eines der weltweit führenden Ensembles seiner Art die Chorpartien. Nach dem überwältigenden Erfolg seiner ›Schöpfung‹ fühlte sich der fast siebzigjährige Haydn ermutigt, ein weiteres, großes Oratorium zu komponieren. Die Textvorlage hierzu stammte aus James Thomsons ›The Seasons‹ und wurde von Baron van Swieten stark gekürzt ins Deutsche übertragen. Mit großer Fantasie und bezaubernder Frische komponierte Haydn danach vielfältige von ländlicher Lebensfreude und idealisierter Naturbetrachtung geprägte Bilder. Das Oratorium besteht, entsprechend den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter, aus vier Teilen, und besticht in seinen Rezitativen, Arien und Chören durch eine überbordende Fülle des Ausdrucks, randvoll mit Tonmalerei. Gelegentlich erhält das Oratorium in seiner Unmittelbarkeit der wechselnden Stimmen und Stimmgruppen den Charakter eines Singspiels. Seit seinem überzeugenden Debüt 1999 mit einem Bach-Mozart-Programm ist Andrew Manze regelmäßiger Partner des DSO. 2006 erarbeitete er mit dem Orchester Haydns bekanntestes Oratorium ›Die Schöpfung‹. Nun lässt er das Werk folgen, das der Komponist selbst als Ergänzung und Fortsetzung sah.
Karten von 15 € bis 58 € sind erhältlich beim DSO-Besucherservice unter Tel 030. 20 29 87 11 oder unter tickets@dso-berlin.de und an der Abendkasse Pressekarten bestellen Sie bitte unter Tel 030. 20 29 87 535
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Von skythischer Wildheit und klangfarbenen Bögen
Rozhdestvensky dirigiert Werke von Tschaikowsky, Martinů und Prokofjew
Berlin, 07.04.2008 [DSO] Am 12.|13. April dirigiert Gennady Rozhdestvensky Tschaikowskys Orchestersuite Nr. 3 G-Dur, das Vierte Klavierkonzert von Bohuslav Martinů und Sergej Prokofjews ›Skythische Suite‹. Solistin ist die erfahrene, russische Pianistin Viktoria Postnikova.
In den Symphoniekonzerten am 12.|13. April steht einmal mehr Gennady Rozhdestvensky am Pult des DSO. Er wird drei selten gespielte Werke dirigieren: Pjotr I. Tschaikowskys Orchestersuite Nr. 3 G-Dur, das Vierte Klavierkonzert von Bohuslav Martinů und Sergej Prokofjews ›Skythische Suite‹. Solistin ist die erfahrene, russische Pianistin Viktoria Postnikova. Tschaikowsky bediente sich in seinem Opus 55, wenngleich äußerlich eine Symphonie, der freieren Form der Suite. Den letzten Satz legte er als Variationensatz an und es gelang ihm darin ein Meisterwerk. Das Thema, so einfach es auch in seiner Grundform ist, nimmt vielerlei Gestalt an, verwandelt sich insgesamt zwölf Mal. Der Satz und damit die Suite schließt in der letzten Variation mit einer ›Polacca‹, einem stilisierten Tanz, in voller Klangpracht. Prokofjews ursprünglich als Ballettmusik mit dem Titel ›Ala und Lolly‹ eingerichtete ›Skythische Suite‹ wird häufig als dessen ›Sacre‹ bezeichnet. Ähnlich wie Strawinsky wenige Jahre zuvor mobilisiert er die volle Klanggewalt des Orchesters. Dem rhythmisch akzentuierten, und klanglich scharfen Scherzo setzt Prokofjew im letzten Satz, ›Nacht‹, lyrische Passagen entgegen. Martinůs Viertes Klavierkonzert, das er mit ›Incantation‹ (Beschwörung) überschrieb, besticht in seiner konzentrierten Virtuosität durch große Bögen der Fantasie und leuchtende Farben. Häufig steht die Harfe als vermittelnder Partner dem solierenden Klavier gegenüber. Das Konzert am 12. April ist ein Familienkonzert und beginnt bereits um 16 Uhr. Um 14.55 Uhr gibt es eine Intro für Jugendliche und parallel dazu eine Einführung für Erwachsene. Das Konzert am 13. April fängt zur gewohnten Zeit um 20 Uhr an, um 18.55 Uhr führt Habakuk Traber in das Konzertprogramm ein.
Karten von 15 € bis 58 € sind erhältlich beim DSO-Besucherservice unter Tel 030. 20 29 87 11 oder unter tickets@dso-berlin.de und an der Abendkasse Pressekarten bestellen Sie bitte unter Tel 030. 20 29 87 535
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Spielfreude, Eleganz und Leidenschaft - Debüt im ›Deutschlandradio Kultur‹
Werke von Strawinsky, Glasunow, Schostakowitsch und Ravel
Berlin, 02.04.2008 [DSO] In der traditionsreichen Konzertreihe ›Debüt im Deutschlandradio Kultur‹ präsentieren sich am Dienstag, den 8. April mit dem DSO Dirigent Ludovic Morlot, Geiger Antal Szalai und Pianist Alex Kobrin mit Werken von Strawinsky, Glasunow, Schostakowitsch und Ravel.
Am Dienstag, den 8. April um 20 Uhr werden im Rahmen der Konzertreihe ›Debüt im Deutschlandradio Kultur‹ herausragende junge Interpreten im Zusammenspiel mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin zu erleben sein: Dirigent Ludovic Morlot, Violinist Antal Szalai und Pianist Alex Kobrin. Sie stellen sich einem herausforderndem Programm in einer Mischung aus Spielfreude, Eleganz und Leidenschaft. Ludovic Morlot, 1973 geboren, leitete in seiner jungen Karriere bereits etliche bedeutende Orchester Europas und der USA, und assistierte 2004-2007 beim Boston Symphony Orchestra u.a. James Levine und Bernard Haitink. Im Debüt-Konzert mit dem DSO dirigiert er neben Solokonzerten von Schostakowitsch und Glasunow auch Igor Strawinskys spielerische Ballettmusik ›Jeu de Cartes‹ sowie Maurice Ravels Hommage an Johann Strauß ›La Valse‹, einen »phantastischen und schicksalshaft-unabwendbaren Wirbel«, wie der Komponist selbst seine Ballettmusik charakterisierte. Das Zweite Klavierkonzert in F-Dur von Dmitri Schostakowitsch, das dieser 1957 für seinen damals 19jährigen Sohn Maxim schrieb, bildet ein helles Gegenbild zu den 1953 und 1957 entstandenen Symphonien Nr. 10 und 11. Solist der Berliner Aufführung ist der 1980 in Moskau geborene Alex Kobrin, mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe. Antal Szalai, 1981 in Budapest geboren und ehemals Schüler von Pinchas Zukermann, interpretiert Alexander Glasunows bravouröses Violinkonzert in a-Moll. Das ›Debüt im Deutschlandradio Kultur‹ gehört zu den traditionsreichsten Konzertreihen des öffentlich-rechtlichen Hörfunks in Deutschland. Gegründet 1959 vom Rundfunk im amerikanischen Sektor (RIAS), liefen die Orchesterkonzerte in den ersten Jahrzehnten unter dem Titel ›RIAS stellt vor‹. Zu der langen Liste der ehemaligen Debütanten gehören u.a. Jessye Norman, Jewgenij Kissin und Cecilia Bartoli.
Karten von 15 € bis 58 € sind erhältlich beim DSO-Besucherservice unter Tel 030. 20 29 87 11 oder unter tickets@dso-berlin.de und an der Abendkasse Pressekarten bestellen Sie bitte unter Tel 030. 20 29 87 535
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Saraste dirigiert Auftragswerk des DSO von Kaija Saariaho
Karita Mattila und Anssi Karttunen übernehmen Solopartien
Berlin, 20.03.2008 [DSO] Jukka-Pekka dirigiert am 2.|3. April die deutsche Erstaufführung der neuesten Komposition der finnischen Komponistin Kaija Saariaho. ›Mirage‹ für Sopran, Violoncello und Orchester ist ein Auftragswerk Werk u.a. vom DSO. Die Sopranistin Karita Mattila und der Cellist Anssi Karttunen übernehmen die Solopartien.
In den Symphoniekonzerten am 2.|3. April dirigiert Jukka-Pekka Saraste das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin. Im Zentrum des Abends steht die Komposition ›Mirage‹ für Sopran, Violoncello und Orchester, das gemeinsam vom DSO, dem BBC Symphony Orchestra und dem Orchestre de Paris bei der finnischen Komponistin Kaija Saariaho in Auftrag gegeben wurde. Das Werk erlebt am 2. April seine deutsche Erstaufführung. Die versierte finnische Sopranistin Karita Mattila übernimmt den anspruchsvollen Gesangspart, Anssi Karttunen wird am Violoncello zu erleben sein. In dem Programm treffen finnische Naturerfahrung und französische Musikauffassung aufeinander und entdecken ihre Gemeinsamkeiten: im Erlebnis der Farben, im Klang des Lichts. Das Programm schlägt den Bogen von Sibelius’ Natur inspirierter Sechsten Symphonie, über Debussys ›La Mer‹, zu der Komponistin, die französische und finnische Tradition in ihrer Person vereint. Kaija Saariaho, in Helsinki geboren, studierte unter anderem an der Sibelius-Akademie in Helsinki und am IRCAM in Paris, wo sie seit über 20 Jahren lebt. Sie schöpft aus der Kombination von nordischer Landschaftsweite und großstädtischer Modernität, verschmilzt vokale, instrumentale und elektronische Elemente zu einer facetten- und ungeheuer farbenreichen Klangsprache. ›Mirage‹ basiert auf einem Gedicht der jung verstorbenen, schwedisch-finnischen Autorin Edith Södergran, die nicht nur vom deutschen Expressionismus und russischen Futurismus beeinflusst worden war, sondern vor allem vom französischen Symbolismus. Mit Kaija Saariahos Komposition schließt sich hier in Berlin der europäische Kreis, der Frankreich und Finnland gleichsam umfasst.
Karten von 15 € bis 58 € sind erhältlich beim DSO-Besucherservice unter Tel 030. 20 29 87 11 oder unter tickets@dso-berlin.de und an der Abendkasse Pressekarten bestellen Sie bitte unter Tel 030. 20 29 87 535
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Bach und Messiaen – Musikalische Glaubensbekenntnisse
Das Osterfestival des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin
Berlin, 11.03.2008 [DSO] Von Karfreitag bis Ostermontag, 21.–24. März, veranstaltet das DSO sein diesjähriges Osterfestival. In vier Konzerten werden die beiden Komponisten Johann Sebastian Bach und Olivier Messiaen gegenübergestellt.
Bach und Messiaen – Musikalische Glaubensbekenntnisse Das Osterfestival des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin In Fortführung der Tradition der letzten Jahre veranstaltet das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin wieder ein Osterfestival. Die Konzerte von Karfreitag bis Ostermontag, 21.–24. März, stehen dabei ganz im Zeichen zweier zutiefst im christlichen Glauben verwurzelten Komponisten: Johann Sebastian Bach und Olivier Messiaen. Am Karfreitag, den 21. März rahmen Bachs frühe Passionskantaten ›Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen‹ und ›Christ lag in Todesbanden‹ Messiaens farbenprächtige Stücke über »Gottes Gegenwart« sowie dessen musikalische Betrachtungen über ›Die vergessenen Opfer‹. Zusammen mit dem Rundfunkchor Berlin wird das Orchester unter seinem Chefdirigenten diese musikalischen Glaubensbekenntnisse im Großen Saal der Philharmonie interpretieren. Unter den Solisten sind Julia Kleiter (Sopran) und Angelika Kirchschlager (Alt). Im Kammerkonzert am Samstag, den 22. März im Kammermusiksaal der Philharmonie ist Ingo Metzmacher in Messiaens ›Quartett auf das Ende der Zeit‹ am Klavier zu erleben. In diesem Konzert sowie im Symphoniekonzert am Ostersonntag, den 23. März wird die vertraute Klarheit ausgewählter Werke Bachs, darunter die Violinkonzerte in a-Moll und E-Dur (Gil Shaham), wiederum Messiaens Verschmelzung von Klang und Farbe gegenübergestellt. Bei allen kompositorischen Gegensätzen spüren Bach und Messiaen dem Geheimnis religiös-musikalischer Versenkung und wahrer Glaubensfreude gleichermaßen nach. Ein Orgelabend mit Leo van Doeselaar in der Jesus-Christus-Kirche in Dahlem, in dem die großen Orgelkomponisten Bach und Messiaen geehrt werden, beschließt am Ostermontag, den 24. März das diesjährige musikalische Osterfest des DSO.
Karten von 15 € bis 58 € sind erhältlich beim DSO-Besucherservice unter Tel 030. 20 29 87 11 oder unter tickets@dso-berlin.de und an der Abendkasse Pressekarten bestellen Sie bitte unter Tel 030. 20 29 87 535
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Matthias Goerne sagt Liederabend am Mo., 10. März 2008 im Kammermusiksaal der Philharmonie ab
Berlin, 07.03.2008 [DSO] Matthias Goerne sagt Liederabend am Mo., 10. März 2008 im Kammermusiksaal der Philharmonie ab. Umtausch oder Rückerstattung der Karten möglich.
Krankheitsbedingt sagt Bariton Matthias Goerne den für Montag, den 10. März im Kammermusiksaal der Philharmonie geplanten Liederabend mit Ingo Metzmacher ab. Die Symphoniekonzerte am 13.|14. März werden dennoch wie geplant stattfinden. Karteninhaber für den Liederabend am 10. März haben die Möglichkeit, ihr Ticket gegen eine Karte für eines der Symphoniekonzerte am Do.|Fr., den 13.|14. März beim DSO-Besucherservice einzutauschen, oder aber den Preis der Karte, dort wo sie erworben wurde, erstattet zu bekommen.
PM_Goerne-Absage.pdf
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Ingo Metzmacher und Matthias Goerne im Kammer- und Symphoniekonzert
Schubert-Lieder und Eislers ›Ernste Gesänge‹
Berlin, 04.03.2008 [DSO] Ingo Metzmacher und der Bariton Matthias Goerne bestreiten am Mo., den 10. März gemeinsam einen Schubert-Liederabend. Darin wird der Chefdirigent des DSO erstmals in seiner Berliner Amtszeit als Liedbegleiter in Erscheinung treten. In den Symphoniekonzerten am Do.|Fr. den 13.|14. März kehrt ans Pult zurück und dirigiert Liszts ›Les Préludes‹, Eislers ›Ernste Gesänge‹ und Beethovens 5. Symphonie.
»Beinahe instinktiv« funktioniere sein musikalisches Zusammenwirken mit dem Pianisten und Dirigenten Ingo Metzmacher, sagt der Bariton Matthias Goerne. Dies unter Beweis zu stellen, daran machen sich die beiden Musiker sowohl in einem Liederabend am 10. März im Kammermusiksaal der Philharmonie als auch im Symphoniekonzert mit dem Deutschen Symphonie-Orchester am Do., den 13. und Fr., den 14. März in der Philharmonie um jeweils 20 Uhr. Im Kammerkonzert am 10. März begleitet der Chefdirigent des DSO den für seine tiefgründigen Interpretationen geschätzten Sänger in einem Schubert-Liederabend. Das Programm ist Teil eines ambitionierten Vorhabens: von 2008 bis 2011 wird Goerne elf Schubert-Programme für Harmonia Mundi auf CD einspielen, eines davon in diesem Herbst mit Ingo Metzmacher. Beide Musiker werden mit dem Orchester auch das Symphoniekonzert am 13./14. März bestreiten. Es ist das 4. Konzert, in dem Ingo Metzmacher die »deutsche Seele« ergründet. Im Zentrum der gewichtigen Programmfolge um Liszts Symphonische Dichtung ›Les Préludes‹ und die 5. Symphonie Beethovens – zwei von den Nazis gründlich missbrauchte Werke – stehen die ›Ernsten Gesänge‹ des Exilierten Hanns Eisler. Diese Lieder um Dichtungen von Friedrich Hölderlin drücken für Goerne eine »Stimmung aus Befürchtungen und Ängsten aus, aber zugleich die Hoffnung auf etwas Besseres«. In Zusammenarbeit mit Deutschlandradio Kultur wird das DSO am 14. März zum ersten Mal eine ›Brennstraße‹ anbieten. Dabei handelt es sich um einen Stand im Foyer der Philharmonie, an dem der Live-Mitschnitt von Liszts ›Les Préludes‹ und Beethovens 5. Symphonie direkt nach dem Schlussapplaus auf CD gebrannt wird. Versehen mit einem informativen Booklet und einer stabilen CD-Hülle, wird daraus ein hochwertiges und bleibendes Musikerlebnis, das zu einem günstigen Preis erworben oder auch bestellt werden kann.
Karten von 15 € bis 58 € sind erhältlich beim DSO-Besucherservice unter Tel 030. 20 29 87 11 oder unter tickets@dso-berlin.de und an der Abendkasse Pressekarten bestellen Sie bitte unter Tel 030. 20 29 87 535
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Hélène Grimaud interpretiert das Klavierkonzert in G-Dur von Maurice Ravel
Berlin, 21.02.2008 [DSO] Hélène Grimaud interpretiert mit dem DSO das Klavierkonzert in G-Dur von Maurice Ravel. Gerahmt wird dieses vom DSO unter Ingo Metzmacher durch das selten zu hörende ›Orchestral Set No. 2‹ von Charles Ives sowie ›Le Sacre du Printemps‹ von Igor Stravinsky.
»Emanzipation des Rhythmus« – so könnte das Symphoniekonzert des DSO unter seinem Chefdirigenten Ingo Metzmacher überschrieben sein, das am So., den 2. und Mo., den 3. März 2008, jeweils um 20 Uhr in der Berliner Philharmonie stattfinden wird. Maurice Ravel bediente sich für sein vor Klangfarben sprühendes Klavierkonzert in G-Dur neben dem Formvorbild der Wiener Klassik vor allem auch rhythmischer Muster der Jazzmusik. Diese packend und brilliant umzusetzen, dafür zeigt sich die Solistin des Abends, die französische Pianistin Hélène Grimaud, verantwortlich. Neben musikalischem Material amerikanischer Volks- und Kirchenlieder greift auch schon das den Abend eröffnende ›Orchestral Set Nr. 2‹ von Charles Ives auf Rhythmen des Ragtime und des Jazz zurück. In der Art und Weise, wie Stimmen autonom geführt und gegeneinander gesetzt werden, steht die selten aufgeführte Suite dem Hauptwerk des Konzertprogramms im zweiten Teil nahe. Igor Strawinskys heidnischem Opfertanz ›Le Sacre du Printemps‹ ist die Entfesselung des Rhythmus programmatisch eingeschrieben. Zweifelsohne eines der aufrührerischsten Werke des 20. Jahrhunderts, dessen Uraufführung im Skandal endete, lässt ›Sacre‹ das gesamte Orchester zum Perkussionsinstrument werden. --- Neuer Mitarbeiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Wir möchten Ihnen heute einen neuen Mitarbeiter vorstellen: Benjamin Dries hat seit Mitte Februar die Aufgabenbereiche der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin übernommen. Herr Dries arbeitete zuletzt im Bereich Organisation und Veranstaltungsmanagement von 2004-2007 für den Kammermusikveranstalter ›Spectrum Concerts Berlin‹. Herr Dries ist zu erreichen unter: Tel: +49 (0) 30 20 29 87 535 Fax: +49 (0) 30 20 29 87 539 E-Mail: presse@dso-berlin.de
Karten von 15 € bis 58 € sind erhältlich beim DSO-Besucherservice unter Tel 030. 20 29 87 11 oder unter tickets@dso-berlin.de und an der Abendkasse Pressekarten bestellen Sie bitte unter Tel 030. 20 29 87 535
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