Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

 

Tourneekonzert

 
25
Sa 25. August 2012
17 Uhr
Cottbus, Oberkirche St. Nikolai

Brandenburgische Sommerkonzerte

Hans Graf

Tabea Zimmermann Viola

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Carl Maria von Weber
Ouvertüre zu ›Euryanthe‹ 
Paul Hindemith
›Der Schwanendreher‹ für Viola und Orchester 
Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 5 c-Moll 

Künstler

Hans Graf Dirigent Foto: Christian Steiner

Hans Graf | DirigentHans Graf

Tabea Zimmermann | ViolaTabea Zimmermann

Hans Graf Dirigent

Seit 2001 ist Hans Graf Chefdirigent des Houston Symphony Orchestra. Zuvor bekleidete er diese Position beim Mozarteum Orchester Salzburg, dem Calgary Philharmonic Orchestra und dem Orchestre National Bordeaux Aquitaine. Im Juni 2002 verlieh ihm die französische Regierung die Auszeichnung ›Légion d’honneur‹ für seine Verdienste um die französische Musik.

In den USA dirigiert Hans Graf regelmäßig die führenden Orchester von San Francisco, Washington, Los Angeles und New York und gastiert bei den Festivals in Tanglewood, Blossom und Aspen. Eine besonders enge Beziehung hat er in den letzten fünfzehn Jahren zum Boston Symphony Orchestra aufgebaut.

In Europa hat Hans Graf mit zahlreichen großen Orchestern zusammengearbeitet: den Wiener Philharmonikern und Symphonikern, dem Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam, den St. Petersburger Philharmonikern und dem Royal Scottish National Orchestra. Eine besonders enge Verbindung pflegt Hans Graf zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und zum Radio Filharmonisch Orkest Hilversum. Er war außerdem Gast bei vielen bekannten Festivals wie Maggio Musicale Florenz, Aix-en-Provence und viele Jahre bei den Salzburger Festspielen.

Hans Graf blickt zudem auf eine umfangreiche Tätigkeit an Opernhäusern in Wien, Berlin, Paris und Rom zurück, sein Repertoire umfasst diverse Welturaufführungen. Seine Diskografie enthält alle Symphonien von Mozart und Schubert sowie das komplette Orchesterwerk von Henri Dutilleux mit dem Orchestre National Bordeaux Aquitaine. Viele weitere Aufnahmen entstanden für BMG|Arte Nova, EMI, Orfeo, u.a..
In Linz geboren, lernte Hans Graf zunächst Klavier und Violine. Er studierte in Graz, wo er in den Fächern Klavier und Dirigieren abschloss. Es folgten weitere Studien bei Franco Ferrara und Sergiu Celibidache in Italien sowie bei Arvid Jansons in Russland.

Tabea Zimmermann Viola Foto: Marco Borggreve

Hans Graf | DirigentHans Graf

Tabea Zimmermann | ViolaTabea Zimmermann

Tabea Zimmermann Viola

Tabea Zimmermann gilt als eine der führenden Bratschistinnen weltweit. Als Residenzkünstlerin in Weimar, Luxemburg und Hamburg sowie als Gast der großen Festivals machte sich die Bratschistin international einen Namen. Beim Musikfest Berlin 2011 brachte sie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Leo Hussain Wolfgang Rihms Bratschenkonzert Nr. 2 ›Über die Linie IV‹ zur Aufführung.

Als Mitglied des Arcanto Quartetts, das u. a. in der Carnegie Hall New York, im Théâtre du Châtelet Paris, in der Philharmonie Berlin sowie auf internationalen Festivals zu hören war, engagiert sich Tabea Zimmermann auch kammermusikalisch.

Tabea Zimmermann hat das Interesse vieler zeitgenössischer Komponisten für die Bratsche geweckt und zahlreiche neue Werke in das Konzert- und Kammermusikrepertoire eingeführt. So spielte sie 1994 mit großem Erfolg die Uraufführung der eigens für sie komponierten ›Sonate für Viola solo‹ von Ligeti, ebenso u. a. Heinz Holligers ›Recicanto für Viola und Orchester‹ sowie ›Monh‹ von Georges Lentz.

Die Violinistin wurde für eine Solo-CD mit Werken von Reger und Bach im Oktober 2010 mit einem ›Echo Klassik‹ als Instrumentalistin des Jahres ausgezeichnet. Insgesamt dokumentieren über 30 CDs ihr vielseitiges musikalisches Schaffen.

Tabea Zimmermann begann mit drei Jahren ihre Bratschenausbildung und studierte später bei Ulrich Koch in Freiburg sowie bei Sandor Végh in Salzburg. Eine Reihe von Wettbewerbserfolgen krönte ihre Ausbildung, darunter Erste Preise beim ›Concours International‹ in Genf 1982 und beim Wettbewerb ›Maurice Vieux‹ in Paris 1983. Dort erhielt sie als Preis eine Bratsche des zeitgenössischen Geigenbauers Etienne Vatelot, auf der sie seitdem spielt. Seit Oktober 2002 ist Tabea Zimmermann Professorin an der Hochschule für Musik ›Hanns Eisler‹ in Berlin.