Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

 

Abo-Konzert Serie A

 
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21
Sa 21. Juni 2014
20 Uhr
Philharmonie Berlin

Tugan Sokhiev

Lisa Batiashvili Violine

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Benjamin Britten
›Four Sea Interludes‹ aus ›Peter Grimes‹ 
Dmitri Schostakowitsch
Violinkonzert Nr. 1 a-Moll 
Johannes Brahms
Klavierquartett Nr. 1 g-Moll, bearbeitet für Orchester von Arnold Schönberg 

18.55 Uhr Einführung mit Habakuk Traber

Tugan Sokhiev Dirigent Foto: Erik Weiss

Tugan Sokhiev | DirigentTugan Sokhiev

Lisa Batiashvili | ViolineLisa Batiashvili

Tugan Sokhiev Dirigent

Mit Beginn der Saison 2012|2013 trat Tugan Sokhiev sein Amt als siebter Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) an. Bereits seit 2008 ist der Nordossete Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Orchestre National du Capitole de Toulouse, zu dem er nach drei Jahren als Erster Gastdirigent berufen wurde. Auch mit dem Mariinsky-Theater in St. Petersburg und dem Londoner Philharmonia Orchestra verbindet ihn eine regelmäßige künstlerische Partnerschaft.

Darüber hinaus ist Tugan Sokhiev ein weltweit gefragter Gastdirigent führender Opernhäuser und Orchester. Seine Debüts am Pult der Wiener und Berliner Philharmoniker 2009 und 2010 führten unmittelbar zu Wiedereinladungen. 2013 debütierte er mit großem Erfolgbeim Chicago Symphony Orchestra und beim Gewandhausorchester Leipzig. Weiterhin trat er in der jüngeren Vergangenheit mit dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Orchester der Fondazione Arturo Toscanini, dem Orquesta Nacional de España, dem Symphonieorchester in Bournemouth, den Philharmonischen Orchestern in Montpellier, Moskau, München, Oslo, Rotterdam und Strasbourg, den Rundfunk-orchestern in Frankfurt, Helsinki, Paris, Stockholm, Tokyo, Turin und Wien sowie mit dem Bayerischen Staatsorchester, dem Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam und im Rahmen der Konzertreihe der Mailänder Scala auf.

Mit dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem Philharmonia Orchestra und dem Mahler Chamber Orchestra gab Tugan Sokhiev zahlreiche vielbeachtete Gastspiele, u. a. in Frankreich, Deutschland, Österreich, Kroatien, Spanien, China, Japan, Südamerika und Russland. 2005 wählte ihn die Union der französischen Musikkritiker nach einem umjubelten Auftritt im Théâtre des Champs-Elysées zur »musikalischen Entdeckung des Jahres«. Seine ersten beiden Einspielungen für Naïve Classique – darunter Tschaikowskys Vierte Symphonie, Mussorgskys ›Bilder einer Ausstellung‹ und Prokofjews ›Peter und der Wolf‹ – erhielten hervorragende Rezensionen. Die Aufnahmen von Schostakowitschs ›Festlicher Overtüre‹ und Tschaikowskys Fünfter Symphonie wurden vom Magazin ›Gramophone‹ als ›Editor’s Choice‹ gewürdigt. 2013 erschienen Einspielungen von Strawinskys Ballettmusiken ›Le Sacre du printemps‹ und ›Der Feuervogel‹.

2002 gab Tugan Sokhiev sein Operndebüt in Großbritannien mit ›La Bohème‹ an der Welsh National Opera, 2003 debütierte er mit der ›Eugen Onegin‹-Produktion des Mariinsky-Theaters an der Metropolitan Opera in New York. Außerdem dirigierte er 2004 erstmals beim Festival in Aix-en-Provence (›Die Liebe zu den drei Orangen‹), gefolgt von erfolgreichen Wiederaufnahmen in Luxemburg und am Teatro Real in Madrid. 2006 leitete er eine gefeierte Aufführung von ›Boris Godunow‹ an der Houston Grand Opera, am Mariinsky-Theater dirigierte er Produktionen von ›Der goldene Hahn‹, ›Iolanta‹, ›Der feurige Engel‹, ›Carmen‹, ›Eugen Onegin‹, ›Aida‹ und ›Madame Butterfly‹ sowie am Théâtre du Capitole viel beachtete Aufführungen von ›Pique Dame‹, ›Iolanta‹ und ›Tosca‹. Produktionen von ›Pique Dame‹ und ›Boris Godunow‹ dirigierte er kürzlich an der Wiener Staatsoper.

Tugan Sokhiev wurde 1977 in Wladikawkas, der Hauptstadt Nordossetiens, geboren. Nach zwei Jahren Dirigierunterricht bei Anatoli Briskin begann er auf Rat und durch Vermittlung seines Lehrers bei Ilja Musin, der einst die Schule des Dirigierens in Russland begründet hatte, in St. Petersburg zu studieren.

Stand: April 2013

Lisa Batiashvili Violine Foto: Anja Frers | DG

Tugan Sokhiev | DirigentTugan Sokhiev

Lisa Batiashvili | ViolineLisa Batiashvili

Lisa Batiashvili Violine

Lisa Batiashvili hat sich als Geigerin fest an der Spitze der internationalen Musiklandschaft etabliert. Als jüngste Teilnehmerin in der Geschichte gewann die gebürtige Georgierin 1995 im Alter von 16 Jahren den Zweiten Preis beim Sibelius-Wettbewerb in Helsinki. Regelmäßig spielt sie mit führenden Orchestern Europas und der USA und gastiert bei bedeutenden Festivals in Schleswig-Holstein, Salzburg, Edinburgh, Marlboro und Tanglewood.

In der Saison 2012|2013 war sie als Capell-Virtuosin bei der Staatskapelle Dresden tätig, mit der sie unter Christian Thielemann an der Nordamerika-Tournee des Orchesters teilnahm. Darüber hinaus konzertierte sie u. a. mit der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim, dem Gothenburg Symphony Orchestra unter Gustavo Dudamel und dem NDR Sinfonieorchester Köln, bei dem sie Artist in Residence ist.

Neben ihrer regen Konzerttätigkeit ist die Geigerin begeisterte Kammermusikerin. Zu ihren Partnern zählen Künstler wie Adrian Brendel, Till Fellner, François Leleux und Lawrence Power. Im Bereich der Neuen Musik brachte sie u. a. das Violinkonzert von Magnus Lindberg sowie Nicolas Bacris ›Doppelkonzert für Geige, Oboe und Kammerorchester‹ zur Uraufführung.
Lisa Batiashvili nimmt exklusiv für die Deutsche Grammophon auf. Ihre jüngste Veröffentlichung von Brahms’ Violinkonzert sowie Clara Schumanns ›Drei Romanzen‹ wurde im Januar 2013 veröffentlicht.

Lisa Batiashvili spielt eine Guarneri del Gesù von 1739, als freundliche Leihgabe eines deutschen Privatsammlers.