Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

 

Abo-Konzert Serie B

 
07
Fr 07. September 2012
20 Uhr
Philharmonie Berlin

Musikfest Berlin 2012 | Konzert zum Amtsantritt von Tugan Sokhiev

Tugan Sokhiev

Sasha Cooke Mezzosopran

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

Igor Strawinsky
›Pulcinella‹-Suite 
Aaron Copland
›The Little Horses‹ aus ›Old American Songs‹ 
›Simple Gifts‹ aus ›Old American Songs‹ 
›At the River‹ aus ›Old American Songs‹ 
William Bolcom
›Song of Black Max‹ aus ›Cabaret Songs‹ 
›Amor‹ aus ›Cabaret Songs‹ 
Samuel Barber
›Must the Winter Come so Soon?‹ aus ›Vanessa‹ 
George Gershwin
›Somone to Watch Over Me‹ aus ›Oh, Kay!‹ 
Kurt Weill
›I‘m a Stranger Here Myself‹ aus ›One Touch of Venus‹ 
Leonard Bernstein
›What a Movie!‹ aus ›Trouble in Tahiiti‹ 
Serge Rachmaninoff
Symphonie Nr. 3 a-Moll 

18.55 Uhr Einführung mit Habakuk Traber

Konzert in Kooperation mit den Berliner Festspielen | Musikfest Berlin

Künstler

Tugan Sokhiev Dirigent Foto: Urban Zintel

Tugan Sokhiev | DirigentTugan Sokhiev

Sasha Cooke | MezzosopranSasha Cooke

Tugan Sokhiev Dirigent

Tugan Sokhiev tritt mit Beginn der Saison 2012|2013 das Amt als siebter Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (DSO) an. Bereits seit 2008 ist der Nordossete Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Orchestre National du Capitole de Toulouse, zu dem er nach drei Jahren als Erster Gastdirigent berufen wurde. Auch mit dem Mariinsky-Theater in St. Petersburg und dem Londoner Philharmonia Orchestra verbindet ihn eine regelmäßige künstlerische Partnerschaft.

Darüber hinaus ist Tugan Sokhiev ein weltweit gefragter Gastdirigent führender Opernhäuser und Orchester. Sein Debüt am Pult der Berliner Philharmoniker 2010 führte unmittelbar zu Wiedereinladungen. Mit großem Erfolg debütierte er im Jahr zuvor bei den Wiener Philharmonikern. Weiterhin trat er in der jüngeren Vergangenheit mit dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Orchester der Fondazione Arturo Toscanini, Orquesta Nacional de España, den Symphonieorchestern in Bournemouth und Sydney, den Philharmonischen Orchestern in Montpellier, Moskau, München, Oslo, Rotterdam und Strasbourg, den Rundfunkorchestern in Frankfurt, Helsinki, Paris, Stockholm, Tokyo, Turin und Wien sowie mit dem Bayerischen Staatsorchester, dem Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam und im Rahmen der Konzertreihe der Mailänder Scala auf.

Mit dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem Philharmonia Orchestra und dem Mahler Chamber Orchestra gab Tugan Sokhiev zahlreiche vielbeachtete Gastspiele, u. a. in Frankreich, Deutschland, Österreich, Kroatien, Spanien, China, Japan, Südamerika und Russland. 2005 wählte ihn die Union der französischen Musikkritiker nach einem umjubelten Auftritt im Théâtre des Champs-Elysées zur »musikalischen Entdeckung des Jahres«. Seine ersten beiden Einspielungen für Naïve Classique – darunter Tschaikowskys Vierte Symphonie, Mussorgskys ›Bilder einer Ausstellung‹ und Prokofjews ›Peter und der Wolf‹ – erhielten hervorragende Rezensionen. Die Aufnahmen von Schostakowitschs ›Festlicher Overtüre‹ und Tschaikowskys Fünfter Symphonie wurden vom Magazin ›Gramophone‹ als ›Editor’s Choice‹ gewürdigt.

2002 gab Tugan Sokhiev sein Operndebüt in Großbritannien mit ›La Bohème‹ an der Welsh National Opera, zu deren Leitung er danach für ein Jahr berufen wurde. 2003 debütierte er mit der ›Eugen Onegin‹-Produktion des Mariinsky-Theaters an der Metropolitan Opera in New York. Außerdem dirigierte er 2004 erstmals beim Festival in Aix-en-Provence (›Die Liebe zu den drei Orangen‹), gefolgt von erfolgreichen Wiederaufnahmen in Luxemburg und am Teatro Real in Madrid. 2006 leitete er eine gefeierte Aufführung von ›Boris Godunow‹ an der Houston Grand Opera, am Mariinsky-Theater dirigierte er Produktionen von ›Der goldene Hahn‹, ›Iolanta‹, ›Samson und Delilah‹, ›Der feurige Engel‹ und ›Carmen‹ sowie am Théâtre du Capitole viel beachtete Aufführungen von ›Pique Dame‹, ›Iolanta‹ und ›Tosca‹. Produktionen von ›Pique Dame‹ und ›Boris Godunow‹ dirigierte er kürzlich an der Wiener Staatsoper.

Tugan Sokhiev wurde 1977 in Wladikawkas, der Hauptstadt Nordossetiens, geboren. Nach zwei Jahren Dirigierunterricht bei Anatoli Briskin begann er auf Rat und durch Vermittlung seines Lehrers bei Ilja Musin, der einst die Schule des Dirigierens in Russland begründet hatte, in St. Petersburg zu studieren.


April 2012

Sasha Cooke Mezzosopran Foto: Dario Acosta

Tugan Sokhiev | DirigentTugan Sokhiev

Sasha Cooke | MezzosopranSasha Cooke

Sasha Cooke Mezzosopran

Sasha Cooke sang vor zwei Jahren zum ersten Mal mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. In der Reihe ›Debüt im Deutschlandradio Kultur‹ interpretierte sie am 21. September 2010 Gustav Mahlers ›Rückert-Lieder‹. Mahlers Vokalwerke von den Liedern bis zu den Symphonien hat sie mit amerikanischen und europäischen Spitzenorchestern bereits mehrfach aufgeführt; sie bilden einen gewichtigen Teil in ihrem Repertoire, das eine große Spannweite der Epochen und Genres umfasst – von Bachs Kantaten und Händels Oratorien, Haydns Messen, Mozarts Opern und Oratorien, Beethovens Messen und Neunte Symphonie über das Lied-, Konzert- und Bühnenrepertoire der Romantik bis zur Musik der Gegenwart. Sasha Cooke übernahm zentrale Rollen in neuen Opern zeitgenössischer amerikanischer Komponisten. Als Kitty Oppenheimer in John Adams’ ›Doctor Atomic‹ begeisterte sie Publikum und Kritik, die Produktion der New Yorker Metropolitan Opera wurde mit dem Grammy Award ausgezeichnet.

Sasha Cooke engagiert sich in allen Bereichen der Gesangskunst: im Musiktheater, auf der Konzertbühne und in der Liedinterpretation. Sie ist inzwischen mit allen großen amerikanischen Orchestern aufgetreten und wird zunehmend auch in Europa und Fernost nachgefragt. Die Künstlerin, die mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet wurde, stammt aus Kalifornien, wuchs in Texas auf und studierte an der Rice University in Houston (Texas) und an der New Yorker Juilliard School. Sie ergänzte und erweiterte ihre Studien in Kursen an der Music Academy of the West, beim Aspen, Ravinia und Marlboro Music Festival und im Programm für junge Künstler an der Central City Opera in Colorado.