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Die detaillierte Jahresvorschau 2010|2011 inkl. Abonnementflyer schicken wir Ihnen auf Anfrage gerne kostenfrei zu. Bitte senden Sie uns hierfür eine Nachricht mit dem Betreff ›Vorschau‹ und Ihrer Anschrift via E-Mail an presse@dso-berlin.de.
Sie erhalten die Jahresvorschau außerdem im Besucherservice in der Charlottenstraße 56 oder in der Philharmonie.
Den Abonnementflyer können Sie sich außerdem im pdf-Format herunterladen: Klicken Sie hier »
Die Konzertsaison 2010|2011 im Überblick:
▪ ›Nachtgestalten‹ – Der neue Themenschwerpunkt
›Nachtgestalten‹ – so lautet der aktuelle Themenschwerpunkt des DSO. Wie keine andere Kunstform eignet sich Musik zum Verweilen auf der Schattenseite des Erdenlaufs, denn sie ist eine Nachtkunst: Im Finstern hört man schärfer. Die sechs Konzerte der Themenreihe beschäftigen sich mit den unterschiedlichen Erscheinungsformen der Nacht; sie nähern sich irrlichternden Wesen, umkreisen ewigen Schlaf, sind zwielichtigen Individuen auf den Fersen, geben dem Drängen durch finstere Gefilde zum Licht nach, schauen sehnsuchtsvoll der von Sternenglanz durchbrochenen Dunkelheit in die nachtschwarzen Augen und verführen durch die Sinnlichkeit nächtlichen Treibens.
Mit der schwärzesten aller Nächte hebt die Themenreihe ›Nachtgestalten‹ an, dem Todesdunkel. James Conlon dirigiert am 28.|29. September 2010 Giuseppe Verdis Vertonung der lateinischen Messe für die Verstorbenen, das monumentale Requiem.
Als Kontrapunkt gibt sich das zweite Programm mit Claude Debussys ›Ibéria‹ und Manuel de Fallas ›Noches en los jardines de España‹ dem heiter-verführerischen Zauber südlicher Nächte hin und inspiziert mit Dallapiccolas ›Piccola musica notturna‹ die dunklen Abgründe der Geschichte. Pablo Heras-Casado, jüngster Protagonist der spanischen Dirigenten-Armada, bringt am 5. Dezember 2010 das mit der Werkauswahl korrelierende Temperament mit nach Berlin.
Der Drogentraum von Hexentanz und Weltuntergang in Berlioz’ ›Symphonie fantastique‹ und Lord Byrons Fantasiekoalition von Hochgebirge, Nacht und Allmacht, die Schumann in seinem ›Manfred‹ zum Klingen brachte, mobilisieren romantische Wahnsinnsenergien. Entfesseln wird sie am 8. Januar 2011 Stéphane Denève.
Gustav Holsts ›Planeten‹ dagegen wirken als Antwort auf die harte Dynamik von Esa-Pekka Salonens ›Insomnia‹ wie beruhigende Himmelsblicke. Hannu Lintu, der finnische Dirigent, der als Einspringer in der vergangenen Saison überzeugte, leitet am 20. Februar 2011 dieses vierte ›Nachtgestalten‹-Programm.
Eine Nachtfantasie von urweltlicher Wucht bietet Wolfgang Rihms Melodram ›Das Gehege‹. Kent Nagano, der das Werk 2006 an der Bayerischen Staatsoper aus der Taufe hob, stellt es am 19. März 2011 erstmals dem Berliner Publikum vor.
Am Ende der Serie lässt James Gaffigan am 8. Mai 2011 konträre Klangmagier aufeinanderprallen: Harrison Birtwistle mit seiner aufwühlenden Erweckung alter mythischer Geschichten in ›Night's Black Bird‹ und Richard Strauss’ ›Alpensymphonie‹, die musikalische Zaubernacht des Aufbruchs und der Wiederkehr.
▪ Drei Konzerte mit Kent Nagano
Eine besondere Freude bereitet Kent Nagano dem Orchester und dem Berliner Publikum: Drei Programme leitet der langjährige Chef- und heutige Ehrendirigent des DSO in der neuen Spielzeit. Er knüpft an die Schwerpunkte an, mit denen er während seiner Chefdirigentenzeit beim DSO am stärksten überraschte und überzeugte, an seine Auseinandersetzung mit den Symphonien Anton Bruckners. Für die Konzerte in der Saison 2010|2011 wählt Nagano die Fünfte (28.2.), die Siebente (19.3.) und die Neunte (23.4.). Durch Werke der Neuen und der Gegenwarts-Musik führt er auf sie hin: Die Kompositionen von Jörg Widmann, der als Solist mit der Klarinette selbst beteiligt ist, Wolfgang Rihms Melodram ›Das Gehege‹, das Nagano im Rahmen der DSO-Themenreihe ›Nachtgestalten‹ nach der von ihm geleiteten Münchener Uraufführung 2006 nun dem Berliner Publikum vorstellt, und Bernd Alois Zimmermanns ›Ekklesiastische Aktion‹, unter Mitwirkung von Bariton Matthias Goerne sowie den beiden Schauspielern Ulrich Matthes und Thomas Thieme in den Sprechpartien, lassen Bruckners Monumentalschöpfungen in besonderem Licht erscheinen. Die Konstellationen dokumentieren Naganos beständig neue Beschäftigung mit den großen Werken, die das 19. Jahrhundert kurz vor seinem Ende auf einen künstlerischen Gipfel hoben.
▪ Dirgenten und Solisten der neuen Saison
Neben Kent Nagano begrüßt das Orchester in langjähriger Zusammenarbeit verbundene wie auch neue Dirigenten.
JUNGE GESICHTER
Eine neue Generation von Dirigenten und Solisten erobert derzeit die Podien der Welt. Sie gibt dem Bild der DSO-Saison und ihrem ›Nachtgestalten‹-Schwerpunkt die lebhaft kräftige Farbe.
Tugan Sokhiev, der in St. Petersburg seine Ausbildung erhielt und prägende Erfahrungen sammelte, überzeugte bei seinem Debüt im Januar 2003. Mit jeder Wiedereinladung wusste er das Publikum stärker in den Bann seiner Interpretationen zu ziehen. Jetzt nimmt der 33-Jährige das 20. Jahrhundert mit zwei Schlüsselwerken in Angriff: mit Strawinskys ›Le sacre du printemps‹, dem Fanal einer neuen Epoche, und Bartóks Drittem Klavierkonzert, einem Werk des Exils. Der Solist Piotr Anderszewski verleiht Bartóks Spätwerk dramatische Spannung zwischen elegischer Sanglichkeit und energischer Brillanz. (26.|27.11.) Ferner prägen junge Dirigenten auch die Themenreihe des DSO: James Gaffigan, der 31-jährige Amerikaner, der demnächst das Luzerner Sinfonieorchester übernimmt, debütierte im Oktober 2006 mit einem Prokofjew-Schostakowitsch-Programm. Er dirigiert Werke, die aus der Urkraft und dem Riesenpanorama des Orchesterklangs komponiert sind. David Fray, Shootingstar am Pianistenhimmel, dürfte in Mozarts d-Moll-Konzert ebenso überzeugen wie mit Beethovens Drittem Klavierkonzert, mit dem er 2009 seine DSO-Premiere gab. (8.|9.5.) Hannu Lintu, finnischer Taktstockvirtuose aus der Meisterschule Jorma Panulas, empfahl sich, als er im Juni 2009 als Einspringer eine Glanzvorstellung gab. Mit ›Insomnia‹ seines Landsmanns und dirigentischen Vorbilds Esa-Pekka Salonen bringt er ein kraftvolles zeitgenössisches Werk in die ›Nachtgestalten‹- Serie ein. Sein solistischer Partner ist Mischa Meyer, Solocellist des DSO. Stéphane Denève, ab 2011 als Nachfolger Sir Roger Norringtons zum Chefdirigenten des RSO Stuttgart berufen, lässt in seinem Programm Höhenflug und Tiefenrausch der Romantik erleben. (8.1.)
Pablo Heras-Casado, 1977 in Granada geboren, beschwört bei seinem Debüt den Zauber südlicher Nächte. Mit ihm gastiert der palästinensisch-israelische Pianist Saleem Abboud Ashkar zum zweiten Mal beim DSO. (5.12.) In Cornelius Meisters Debüt-Programm spielt der schwedische Startrompeter Håkan Hardenberger Haydns Solokonzert, das Pionierwerk seiner Gattung. (13.|14.2.) Matthias Pintscher führt sich als Komponist und Dirigent unter anderem mit seinem eigenen Werk ›Osiris‹ in den Abonnementkonzerten ein. (18.|19.11.) Philippe Jordan kehrt nach erfolgreicher Zusammenarbeit in Baden-Baden und in Berlin zum DSO zurück (30.5.|1.6.) und Leonidas Kavakos, als Geiger stets ein exzellenter Partner des Orchesters, präsentiert sich zum ersten Mal in der Doppelrolle als Dirigent und Solist. (23.5.)
KONTINUITÄT
Der Aufbruchsgeist entfaltet sich auf dem Fundament verlässlicher Kontinuität. Das DSO konnte in den letzten Jahren feste Partnerschaften mit Künstlern ganz unterschiedlicher Temperamente und Neigungen entwickeln. So kontrastiert Herbert Blomstedt Bruckners Erste Symphonie mit Mozarts A-Dur-Violinkonzert; Solistin ist Hilary Hahn, die Jugendlichkeit und erfahrene Souveränität in seltener Klarheit und Eleganz vereint. (24.|25.6.) Georges Prêtre setzt exemplarische Werke der deutschen und der französischen Musik zueinander in Spannung. In Francis Poulencs Doppelkonzert brillieren die Künstlerinnen, die durch ihr erfrischend perfektes und originelles Spiel das Interesse für das Klavierduo neu zu wecken verstanden: Katia und Marielle Labèque. (6.|7.2.) Neeme Järvi ruft mit seinem Programm die Länder rund um die Ostsee als Kulturraum eigenen Gepräges in Erinnerung. (15.4.) Die Tradition zeigt aber auch ihre jugendlichen Seiten: Karl-Friedrich Beringer und der Windsbacher Knabenchor, den Beringer zum Spitzenensemble seiner Zunft formte, festigen eine lange Kooperation durch Aufführungen von Brahms’ Requiem (6.11.) und Bachs ›Weihnachtsoratorium‹. (18.12.)
Sir Roger Norrington und Andrew Manze haben in zahlreichen Projekten mit dem DSO das Ausdrucksrepertoire des Orchesters um Erfahrungen der historischen Aufführungspraxis bereichert. Norrington konzentriert sein erstes Konzertprogramm auf Wolfgang Amadeus Mozart; Solistin ist Ragna Schirmer, ›Echo Klassik‹-Preisträgerin 2006 und 2009. (17.10.) In seinem zweiten erinnert er an die unterschätzte Verbindung zwischen Gustav Mahler und Johann Sebastian Bach; als Solistin debütiert die finnische Sopranistin Anu Komsi. (16.5.) Andrew Manze dagegen entdeckt versteckte Seiten des 19. Jahrhunderts. Die Zusammenarbeit mit Kolja Blacher verspricht eine impulsive Lesart von Robert Schumanns Violinkonzert. (27.10.) Als Spezialist für historische Aufführungspraxis gastiert in dieser Saison erstmals der französische Dirigent Jean-Christophe Spinosi, der sich vor allem mit seinen lebendigen Vivaldi-Darstellungen einen Namen machte. (9.4.) Yutaka Sado wird vom Orchester für seine klare Diktion, vom Publikum für seine engagierten Interpretationen geschätzt. Er konfrontiert Komponisten aus dem asiatischen Kulturraum mit Prokofjew. (10.10.) Jiří Bělohlávek gastiert zum zweiten Mal beim DSO. Solistin in Ravels atemberaubender ›Tzigane‹ ist Isabelle Faust. (9.3.)
Drei Dirigenten, die eng mit dem amerikanischen Musikleben verbunden sind, stehen nach langer Pause wieder am Pult des Orchesters: David Robertson eröffnet die Saison mit dem Beitrag des DSO zum ›musikfest 10‹. Auf dem ambitionierten Programm stehen Bartóks Divertimento für Streichorchester, Boulez’ ›Figures – Doubles – Prismes‹ und Ravels vollständige Ballettmusik ›Daphnis et Chloé‹. (15.9.) James Conlon, 1989-2003 GMD in Köln, inzwischen Musikdirektor der Los Angeles Opera und des Ravinia Festivals, leitet das Auftaktkonzert der ›Nachtgestalten‹-Themenreihe mit Verdis Requiem. (28.|29.9.) 15 Jahre ist es her, dass Christoph Eschenbach – bis 2004 Chefdirigent des NDR Sinfonieorchesters, danach des Houston Symphony Orchestra – das DSO zuletzt öffentlich leitete. Er gestaltet ein Tschaikowsky-Programm. (12.12.)
Viele erlebnisreiche Erfahrungen verbinden das DSO mit dem Geiger Christian Tetzlaff, der zuletzt 2009 auf einer ausgedehnten Asientournee mit dem Orchester auftrat. Er spielt Schostakowitschs Erstes Violinkonzert unter Jonathan Nott, dem Chefdirigenten der Bamberger Symphoniker, der sein Debüt beim DSO gibt. (16.1.)
▪ Kammerkonzerte in der Villa Elisabeth
Durch insgesamt sieben Kammerkonzerte in der Villa Elisabeth in Berlin-Mitte bleibt sich das DSO nach zwei Spielzeiten im Kunsthaus Tacheles in der Erschließung neuer attraktiver Spielstätten treu. Der einstige Versammlungs- und Veranstaltungsraum der einstmals zu der von Schinkel errichten und 1835 eingeweihten St. Elisabeth-Kirche gehörigen Gemeinde profilierte sich durch seine repräsentative und doch intime Atmosphäre in den letzten Jahren als Ort für das kulturell Besondere. Der in Jugendstilformen nach dem Entwurf von Adolf Bürckner 1907 errichtete Galeriesaal eröffnet mit seiner umlaufenden Empore und dem Parkett ohne feste Bestuhlung gerade kleineren Ensembles vielfältige Möglichkeiten bis hin zum Musizieren in mehreren Gruppen. Drei Konzerte bietet das DSO freitags um 20.30 Uhr an (29.10. | 21.1. | 1.4.), vier Programme hat das Orchester für Sonntagnachmittage um 17 Uhr vorgesehen (28.11. | 27.2. | 15.5. | 29.5). Etablierte DSO-Ensembles wie das Adamello oder das Danae Quartett werden in der Villa Elisabeth ebenso zu erleben sein wie außergewöhnliche Besetzungen, etwa mit zwei Schlagzeugern und zwei Pianisten. Dabei reicht die Werkauswahl von Komponisten wie Mozart, Beethoven, Schumann und Dvořák über Strauss, Bartók, Prokofjew und Nono bis zu Gegenwartskomponisten wie Minas Borboudakis und Sofia Gubaidulina. Anton Plate wird eigens ein neues Werk für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier komponieren, das am 1. April 2011 von einem Ensemble um den DSO-Konzertmeister Bernhard Hartog uraufgeführt werden wird.
▪ Kammerkonzertreihe ›Notturno‹
Mit der Kammerkonzertreihe ›Notturno‹, die das DSO partnerschaftlich mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz unter dem Patronat des Stiftungspräsidenten Prof. Dr. Hermann Parzinger veranstaltet, lädt das Orchester zu nächtlicher Stunde in drei besondere Räume der Staatlichen Museen zu Berlin und der Staatsbibliothek zu Berlin ein. Um 21 Uhr werden jeweils Kurzführungen, geleitet von Direktoren und Kuratoren der Staatlichen Museen zu Berlin, angeboten. Um 22 Uhr finden rund einstündige Konzerte mit »Nachtmusiken« für unterschiedliche Besetzungen statt – eine Ergänzung zum Saisonthema des DSO, »musikalische Nachtgestalten der freundlich gewinnenden Art«.
Das erste ›Notturno‹-Konzert (3.12.) findet in Sextett-Besetzung mit Streichern, Holz- und Blechbläsern sowie Klavier in der Basilika des Bode-Museums statt. Das Herzstück des 2006 wiedereröffneten Hauses bietet hierfür in seiner Bezugnahme auf Florenz und die Renaissance als Wiedergeburt der Künste einen würdigen Rahmen.
Die Wandelhalle der Gemäldegalerie am Kulturforum, Ort des zweiten ›Notturno‹-Konzerts (4.3.), hat sich schon mehrfach als Konzertsaal bewährt. In seiner Dreischiffigkeit mit hoch aufragenden Säulen erinnert der moderne Raum an sakrale Bauten, erlaubt Entspannung und Kommunikation, gerade auch durch die Zusammenschau der Künste.
Beim letzten der ›Notturno‹-Konzerte (6.5.) ist das Blechbläserquintett des DSO zu Gast im neuen Allgemeinen Lesesaal im Haus Unter den Linden der Staatsbibliothek zu Berlin. Mit dem lichten Kubus, der 2011 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, erhält die Bibliothek einen modernen Kontrapunkt zum historischen Ensemble.
▪ Wieder drei Casual Concerts
Die Casual Concerts sind inzwischen zu einem Markenzeichen des DSO geworden. Aus diesem Grund bestand für das Orchester kein Zweifel, das durch Ingo Metzmacher eingeführte und in den vergangenen drei Spielzeiten mit überwältigender Resonanz angenommene Konzertformat auch in der Saison 2010|2011 fortzuführen.
Wiederum drei Casual Concerts sind es, die das DSO in der Philharmonie zum moderaten Einheitspreis bei freier Platzwahl in kompakter Länge anbietet. Nicht nur dirigiert, sondern auch unterhaltsam wie informativ moderiert werden sie von Pultgrößen der jungen Generation: Cornelius Meister, James Gaffigan und Matthias Pintscher. Sie eint der Enthusiasmus für die Vermittlung von klassischer Musik.
Matthias Pintscher ist Komponist und Dirigent. Im Casual Concert am 18. November erläutert er neben seinem eigenen Werk ›Osiris‹, das er bei dieser Gelegenheit erstmals dem Berliner Publikum präsentiert, auch Maurice Ravels sprühende ›Spanische Rhapsodie‹. Cornelius Meister, 2005 als jüngster bundesrepublikanischer GMD nach Heidelberg berufen, inzwischen außerdem Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des RSO Wien, gewann die Sympathien seines Publikums bereits in der Vergangenheit durch lebendige Konzerteinführungen. In Berlin gibt er am 14. Februar seine persönliche Sicht auf Bohuslav Martinůs Erste Symphonie preis. James Gaffigan, der junge amerikanische Dirigent begeistert seit 2004 in Cleveland durch seine Initiative ›CityMusic‹ viele junge Menschen für klassische Musik. Dem Casual-Concert-Publikum wird er am 9. Mai Richard Strauss’ ›Alpensymphonie‹ aus seiner persönlichen Sicht vorstellen. Drei Namen also, die Kompetenz, Leidenschaft und Elan versprechen.
Künstler wie Publikum genießen an den Abenden der Casual Concerts die Freiheit, leger zu erscheinen. Die äußerlich zwanglose Atmosphäre trägt erprobter Maßen dazu bei, Hemmschwellen in der Auseinandersetzung mit klassischer Musik zu überwinden. Positiv entspannt ist auch der etwas spätere Konzertbeginn um 20.30 Uhr sowie die kompakte Programmdauer von einer guten Stunde.
Im Anschluss an die Konzerte finden die Abende in der After Concert Lounge im nahegelegenen Club ›40seconds‹ ihre Fortsetzung. Hier bietet sich die Gelegenheit, das Konzert bei einem Drink Revue passieren zu lassen, auf Tuchfühlung mit Musikern und Dirigent zu gehen sowie Live Acts mit Mitgliedern des DSO und jungen Solisten der Berliner Klassik- und Musiktheaterszene zu erleben.
▪ Gastspiele der kommenden Spielzeit
Neben den Konzerten in Berlin präsentiert sich das DSO mit zahlreichen Gastspielen im In- und Ausland. Im Sommer 2010 eröffnet das DSO am 27. Juli unter Ingo Metzmacher die Salzburger Festspiele mit der Uraufführung der Oper ›Dionysos‹ von Wolfgang Rihm und konzertiert im Rahmen der BBC Proms in London. Weiterhin stehen Auftritte an Orten wie dem Brucknerhaus Linz und dem Konzerthaus Wien sowie mit dem Windsbacher Knabenchor in der Meistersingerhalle Nürnberg, der Alten Oper Frankfurt am Main und der Philharmonie Essen auf dem Programm. Im Juni 2011 residiert das DSO bei den Pfingstfestspielen im Festspielhaus Baden-Baden unter der Leitung von Stefan Soltesz mit Richard Strauss’ Oper ›Salome‹ in der Regie von Nikolaus Lehnhoff.
▪ Abonnements und Jahresvorschau 2010|2011
GESTALTEN SIE IHRE NACHT!
Alles spricht für ein Abonnement beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, denn es bietet Ihnen Vorteile in vielfacher Hinsicht.
Terminsicherheit
→ Sie können Ihre Konzertbesuche rechtzeitig einplanen.
→ Ihre Karten haben Sie bereits zu Hause zur Hand.
→ Zwei Konzerte Ihrer Serie können Sie gegen eine geringe Gebühr tauschen.
Kostenersparnis
→ Sie sparen ca. 30 bis 50 % gegenüber dem regulären Kartenpreis.
Beispielsweise kosten 6 Konzerte der Serie C | Preisgruppe 2 im freien
Verkauf 267 €. Der beträgt 132 €. Sie sparen 135 €.
→ Sie können weitere Konzertkarten zu allen vom DSO sowie von den
anderen Ensembles der roc berlin veranstalteten Konzerten zum
AboPlus-Preis (ca. 15 % ermäßigt) bestellen.
Sonderveranstaltungen
→ In einem exklusiven Abonnentengespräch stellen wir Ihnen die neue Saison persönlich vor.
→ Sie werden zu Sonderveranstaltungen eingeladen, z. B. Kammerkonzerte an besonderen Orten, im Rahmen verfügbarer Kontingente.
Partnerangebote
→ Dussmann das KulturKaufhaus lädt Sie zu einem Mitternachtsshopping ein mit Sektempfang, Musik und Preisnachlass.
→ Als Neuabonnent können Sie mit Ihrer Begleitung die ›Nachtgestalten‹ des Nachttierhauses im Zoo Berlin auf Ihrem Herbst- oder Frühjahrsspaziergang mit bis zu 50 % Ermäßigung erleben.
Einzelkarten | freier Kartenverkauf
Einzelkarten sind nach Abschluss der Abonnementbuchungen ab 1. Juli 2010 bereits für alle Konzerte der neuen Saison erhältlich. Schriftliche Vorbestellungen beim Besucherservice sind schon jetzt möglich.
Abonnement | Beratung | Verkauf
Besucherservice
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Montag bis Freitag 9–18 Uhr
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